Graz ist eine Hochburg für ost- und südosteuropäische Bettler.

Foto: Johannes Mitterer / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Bettler fasste Ersatzfreiheitsstrafe aus – Kritik kommt von der Kirche

Einen klassischen Wiederholungstäter hatte die Grazer Polizei als „Dauerkunden“ seit 2015 in Person eines rumänischen Bettlers. Der vorrangig im Bereich der Josef-Huber-Gasse seinem „Gewerbe“ nachgehende Bettler klopfte dort an Autoscheiben und forderte Bargeld. Deshalb wurde er insgesamt 41 Mal wegen aggressiven Bettelns angezeigt und fasste nicht weniger als 126 Tage Ersatzfreiheitsstrafe aus. Alternativ zur Ersatzfreiheitsstrafe machen die ausstehenden Strafzahlungen 7.335 Euro aus.

Doch von zahlen keine Spur. Einen Nutzen hat die nicht einbringliche Strafzahlung und die verhängte Ersatzfreiheitsstrafe allerdings schon. Der 69-jährige rumänische Staatsangehörige soll zurück in seine Heimat und dort untergetaucht sein. Steckt er seine Nasenspitze noch einmal nach Graz, soll er festgenommen werden.

„Armen-Pfarrer“ Wolfgang Pucher beherbergte den Wiederholungstäter

Der an der Spitze der Grazer Willkommenskultur für ost- und südosteuropäische Bettler stehende Grazer „Armen-Pfarrer“ Wolfgang Pucher beherbergte den Wiederholungstäter samt dessen Familie immer wieder im Pfarrkeller. Jetzt gibt sich der katholische Geistliche, der sich für das „Basis-Lager“ des kriminellen Bettlers verantwortlich zeichnete, auch noch über die Strafhöhe empört.

Der Bettler sei Analphabet und könne kein Deutsch, deshalb habe er sein Fehlverhalten nicht erkennen können, so die Erklärungen des Gottesmannes. Treppenwitz am Rande: Der geschäftige Bettler belästigte mit seinem Tun auch immer wieder Zivilpolizisten.

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