Ein erster Umfaller der ÖVP in Richtung Grüne? Den Heldenplatz soll bald ein eigenes Gebäude für das „Haus der Geschichte“ zieren – oder besser gesagt: verunstalten.

Foto: Palickap / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Grüner Kulturminister? Österreichs traditionelles Kulturerbe in Gefahr

Der Eindruck, den die westlichen „Demokratien“ des beginnenden 21. Jahrhunderts erwecken, ähnelt in Manchem dem der Athenischen „Demokratie“ zur Zeit des Peloponnesischen Krieges (431 – 404 v. Chr.).

Gastkommentar von Albert Pethö

Verantwortungslose Demagogen manipulieren die Menschenmassen hin zu ebenso unmoralischen wie trottelhaften Entscheidungen, die sich letztlich desaströs gegen das allgemeine Wohl richten. Wobei selbstverständlich die Demagogen in der Regel nicht diejenigen sind, welche in den linksgeschalteten Medien als solche ausgegeben werden.

Türkis-grün: ÖVP-Zugeständnisse auf Kosten Österreichs

Der Alkibiades der hiesigen und heutigen Republik – jung, fesch, fragwürdig – wird Kurz geheißen. Sehr zum eigenen Nachteil, wie sich bald erneut herausstellen wird, hat ihn das Wahlvolk wieder mit Mehrheit und Regierungsgewalt ausgestattet. Und dies beschert uns nun aller Voraussicht nach eine Koalition in „türkis“ und „grün“, also eine Koalition von weitreichender Gesinnungslosigkeit mit linkslinkem Linksextremismus.

Wir zweifeln nicht, daß sich alsbald schon alle in der „Berichterstattung“ alibihaft ausgeführten „Schwierigkeiten“ bei der innenpolitischen Annäherung aufgelöst haben werden, und wir halten die Vermutung für naheliegend, daß die „Volkspartei“ weitreichende Zugeständnissen auf Kosten des Landes machen und „Alkibiades“ erneut Bundeskanzler werden wird. Und dies diesmal in einer „europaweit“ als „vorbildhaft“ schöngeredeten Regierungsvariante.

Grüner Kulturminister droht

Eines dieser fatalen Zugeständnisse dürfte schon ausgemauschelt worden sein, Beleg für die völlige weltanschauliche Ignoranz der „türkisen“ Parteileitung: es wird einen „grünen“ Kulturminister geben (so hört man gerüchteweise, und so schreibt es die für gewöhnlich gut informierte Gratisgazette Heute, 3.12.2019).

Schön für die Linke mit ihrem bekannten denkmalstürmerischen Traditionshass; denkbar schlecht für´s Land (Ministergehalt 2019 laut im Internet angeführten Tabellen 17.861 Euro brutto im Monat; da macht es noch viel mehr Spaß, die kulturelle Substanz Österreichs abzubauen).

Haus der Geschichte am Heldenplatz?

Das Vaterland hat seit fast 50 Jahren keinen konservativen Kulturminister mehr gesehen, dementsprechend geht es mit der heimischen Kultur lange schon steil bergab. Zuerst wurden die Theater progressiv gedreht, dann das Land mit nihilistischem „Kultur“-Dreck zugemüllt, gleichzeitig der Denkmalschutz abgebaut, schließlich zahlreiche Museen unter sinistren Direktoraten heruntergewirtschaftet (eines auch einfach aufgelöst und abverkauft) und unter verschiedenen Vorwänden kostbare Stücke aus den alten Sammlungen in die weite Welt „restituiert“.

Von der seit Jahrzehnten auf Abwegen befindlichen Politik werden zu Lasten des reichen traditionellen Erbes „zeitgemäßes Theater“, „zeitgenössische Kunst“, „moderne Architektur“, und „neue Ansätze“ bei der „Gestaltung“ der Museen und der „Gedenkkultur“ gefördert (das sogenannte „haus der geschichte österreich“, das man als „bewußtseinsbildendes“ Linksprojekt in die Hofburg implantiert hat und die ausschweifenden Pläne zur Verunstaltung von Burgtor und Heldenplatz in Wien sind warnende Beispiele).

Das alles wird unter einem linksalternativen „Kulturminister“ bestimmt nicht besser, sondern noch viel schlimmer werden als bisher. Und die türkis umgefärbte „Volkspartei“ wird dabei zusehen, oder auch mitmachen. Wer das nicht möchte, könnte an den Alsbald-wieder-Bundeskanzler Kurz einen mahnenden Brief in die Parteizentrale schreiben. Und wenn die Antwort ungenügend ist und wenn die Taten abscheulich bleiben, dann darf man Kurz halt nicht mehr wählen. Zum Schutz von Österreichs kulturellem Erbe nämlich. So ist das und nicht anders.

Albert Pethö ist Historiker und Herausgeber der katholisch-konservativen Zeitschrift „Die Weiße Rose“.

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