„Grüne Diktatur“: Werden bald auch die Schanigärten und die dortigen Heizstrahler durch den Gesetzgeber verboten?

Foto: Urban Explorer Hamburg / Wikimedia (CC-BY-2.0)
„Grüne Diktatur“: Greenpeace möchte nun auch Schanigartenheizung verbieten

Langsam, aber sicher läuft in unserem Land alles auf eine „grüne Diktatur“ hinaus. Nachdem wegen des absoluten Rauchverbots in der Gastronomie – in Kraft getreten am 1. November 2019 und von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos unterstützt – die Raucher nun im beheizten Schanigarten sitzen, soll diese ökologisch tatsächlich nicht besonders wertvolle Maßnahme in der Bundeshauptstadt Wien verboten werden.

Keine Beheizung wegen Klimaschutz

Die Umweltorganisation Greenpeace möchte jetzt auch noch diese Schanigartenheizungen verbieten. Jene Gäste, die ihre Zigarette und einen Punsch oder Glühwein unter einem beheizten Vordach genießen wollen, sollen nach den Vorstellungen der Greenpeace-Aktivisten lieber auf Decken umsteigen. Das sei laut Greenpeace dem Klimaschutz geschuldet.

Nur 113 von 5.896 Gastrobetrieben stellen derzeit Heizstrahler auf

Dass das Problem nach der Anzahl der Inanspruchnahme der Schanigartenheizung in Wien überschaubar ist, lässt Greenpeace offensichtlich nicht gelten. Von 5.896 Gastromomiebetrieben stellen in der Bundeshauptstadt gerade einmal 113 Heizstrahler auf. Und das wird sich in dieser Wintersaison auch nicht wesentlich erhöhen, denn insgesamt gibt es im gesamten Stadtgebiet nur 230 genehmigte Winter-Schanigärten.

Setzt sich Greenpeace hier durch, dann wird es neben der aktuell kochenden Diskussion rund um die Shisha-Bars und das dort geltende Rauchverbot einen neuen Konfliktherd um diese unendliche Geschichte der „Verbotskultur“ geben.

Heizsstrahler Terrasse

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