Weil er sich gegen die Misshandlungen wehrte, wurde der im Schlaf überraschte Kärntner auch noch mit seinem Polster fast erstickt (Symbolbild).

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Nach brutalem Überfall auf Hausbewohner: Rumänien lieferte Tatverdächtige aus

Einem besonders grausamen Verbrechen fielen im heurigen Juli ein 66-Jähriger und die Pflegerin seiner betagten Mutter nahe der Kärntner Ortschaft Köttmannsdorf (Bezirk Klagenfurt-Land) zum Opfer. Zumindest zwei Täter waren in der Nacht ins Haus eingedrungen und hatten es auf Geld im Tresor des Hauses abgesehen. Sie dürften aber auch noch große Lust am Quälen Wehrloser gehabt haben: Der im Schlaf überraschte Mann wurde geschlagen, gefesselt und geknebelt, mit dem Umbringen bedroht und teils schwer verletzt. Nun sitzen zwei rumänische Staatsangehörige als dringend Tatverdächtige in U-Haft.

Behinderten Hausbesitzer mit Polster fast erstickt

Vom Balkon des Hauses aus rief der 66-Jährige am 10. Juli gegen 2.00 Uhr früh um Hilfe. Der schwer gehbehinderte (!) Pensionist war in seinem Bett von den Unbekannten überrascht worden. Die Täter schlugen ihn mit den Fäusten immer wieder auf Kopf und Oberkörper. Weil sich der Mann reflexartig zu wehren versucht hatteg, drückten ihm die Eindringlinge auch noch einen Polster aufs Gesicht. Der Mann hatte panische Angst, zu ersticken.

Eingesperrter Mann rief vom Balkon um Hilfe

Nach dem Abzug der Kriminellen konnte sich das Opfer von seinen Fesseln befreien und lief, weil die Zimmertür versperrt worden war, auf den Balkon, um auf sich aufmerksam zu machen. Auch die Pflegerin (52) der 84-jährigen Mutter des Mannes war in ähnlicher Weise überwältigt, gefesselt und geknebelt worden.

Polizei ermittelte akribisch – und hatte Erfolg

Mit mehreren tausend Euro aus dem Tresor flüchteten die Unbekannten. Die Polizei ermittelte daraufhin mit Hochdruck und band auch ausländische Behörden ein. Im Oktober konnten in Rumänien schließlich zwei Verdächtige verhaftet werden. Mittlerweile wurden der 22-Jährige und der 29-Jährige nach Österreich überstellt und sitzen in Klagenfurt in Untersuchungshaft. Sie sind teilweise geständig. Die Ermittlungen nach potentiellen weiteren Mittätern laufen noch. Quelle: krone.at

 

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