Dietmar Hoscher wurde zum aktuellen Repräsentanten für besonders dreiste rote „Nehmerqualitäten“ bei Privilegien.

Foto: Foto: Porträtfoto Dietmar Hoscher (© Casinos Austria, Abdruck honorarfrei)
Unverschämter Privilegien-Geschenkskorb für roten Ex-Casinos-Vorstand Dietmar Hoscher

Von einem regelrechten Privilegien-Geschenkskorb für den aus den Reihen der SPÖ stammenden Ex-Casinos-Vorstand Dietmar Hoscher ist einmal mehr in Medienberichten zu lesen. Wie die Tageszeitung Österreich jetzt auflistet, gibt es für den „Edel-Sozialdemokraten“ Hoscher, früher SPÖ-Nationalratsabgeordneter und Bundesrat, neben einer großzügigen Urlaubs- und Abfertigungsregelung auch eine Pension der Casinos und sogar der Nationalbank. Dort war Hoscher gerade einmal drei Jahre in den 1980er Jahren im Personalstand, soll aber eine jährliche Pension von 50.000 Euro überwiesen bekommen.

Österreich berichtet neben der monatlichen 3.700 Euro-Nationalbank-Pension von einer weiteren „üppigen Casinos-Pension“, einer Abfertigungsablöse von mindestens 3,5 Millionen Euro ohne Boni, dem Weiterbezug des Vorstandsgehalts bis Ende des Jahres, obwohl Hoscher mit 1. Mai 2019 abgelöst wurde, und Weiterzahlungen von jährlich 600.000 Euro bis 2022. Und auch 108 Urlaubstage zu einem Tagessatz von 6.000 Euro sollen noch auf eine Abgeltung warten.

Tiroler SPÖ-Obmann Dornauer fordert Parteiausschluss Hoschers

Unterdessen wiederholte der Tiroler SPÖ-Landesobmann Georg Dornauer seine Forderung eines Parteiausschlusses von Hoscher wegen dessen öffentlich diskutierter Privilegien. SPÖ-Parteichefin Pamela Rendi-Wagner steht dem etwas hilflos gegenüber und fordert künftig eine 500.000 Euro Obergrenze für Gehälter in staatsnahen Betrieben. Für den „Alt-Privilegierten“ Hoscher wird diese Regelung wohl nicht mehr zur Anwendung kommen.

Der Sozialdemokrat Hoscher wird wohl noch länger aktueller Repräsentanten für rote „Nehmerqualitäten“ bei Privilegien bleiben. Dass ihm der Casinos-Personalberater im Frühjahr 2019 in Sachen Qualifikation auch die „rote Karte“ gezeigt hat, ist für die SPÖ zusätzlich peinlich. 

Dietmar Hoscher

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