Präsident Maduro schüttet die Digitalwährung Petro im Gegenwert von 240 Million US-Dollars an sein Volk aus.

Foto: Government of Venezuela / Wikimedia (CC-BY-3.0)
Staatspräsident Maduro zahlt Weihnachtsgeld in Petro aus

Die Krypto-Währung Petro erlebt derzeit in Venezuela ungeahnte Konjunktur. Der Präsident des sozialistischen Regimes in Caracas, Nicolas Maduro, zahlt nämlich das Weihnachtsgeld in Petro aus. Jeder Arbeitnehmer und jeder Pensionist erhält einen halben Petro als Extrazahlung. Mit dieser währungspolitischen Maßnahme soll die staatliche Kryptowährung weiter in den wirtschaftlichen Kreislauf gebracht werden.

Um hier mitmachen zu können, müssen sich die venezolanischen Bürger bei der staatlichen Petro-App registrieren lassen. Über diese App lassen sich Waren und Dienstleistungen erwerben und auch andere Digitalgeldwährungen wie etwa Bitcoin handeln. Auch Städte und Gemeinden sollen Extra-Zuwendungen in der Währung Petro von der Zentralregierung erhalten.

Ein Petro ist 60 US-Dollar wert

Den Wert des Petro hat das Regime mit 60 US-Dollar staatlich festgelegt. Damit ist der weihnachtliche Petro-Bonus ungerechnet 30 US-Dollar wert. Insgesamt gehen Wirtschafts- und Währungsexperten davon aus, dass Maduro über diese Maßnahme rund 240 Millionen US-Dollar an die Bevölkerung ausschüttet. Der Haken dabei ist, dass derzeit nur 400 venezolanische Unternehmen Petro als Zahlungsmittel akzeptieren.

Für den Wert des Petro gerade stehen müssen in Form einer Ausfallshaftung die Ölreserven des Landes. Insgesamt soll Venezuela auf einem Erdölschatz von derzeit 300 Milliarden Barrel sitzen. Diese gigantischen Erdölreserven machen Venezuela deshalb auch so interessant für einen Regime- und Systemwechsel, wie ihn die US-Administration unterstützt.

Nicolas Maduro

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