Am Donnerstag randalierten Asylanten auf der griechischen Insel Samos (Symbolbild). Grünen-Chef Habeck fordert deren Aufnahme in Deutschland.

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Randalierten gegen Polizei: Grünen-Chef Habeck will Migranten einfliegen lassen

Grünen-Chef Robert Habeck fordert schnelle Hilfe für tausende „Flüchtlinge“, die auf den griechischen Mittelmeerinseln festsitzen. Eine „große Hilfsaktion“ sei nötig, sagte er am heutigen Sonntag gegenüber der FAZ in einem Interview. Sollte Habeck mit seinem Vorschlag erfolgreich sein, hätten die Illegalen in den griechischen Aufnahmezentren ihr Ziel erreicht: Erst am vergangenen Donnerstag sorgten „Migranten“ für bürgerkriegsähnliche Zustände auf der griechischen Urlaubsinsel Samos. Die Fremden legten Feuer und bewarfen Polizisten mit Gegenständen und Steinen – sie wollten mit der brutalen Gewalt gegen die Sicherheitskräfte ihre Weiterfahrt zum griechischen Festland und dann weiter erzwingen.

Habeck: Keine Obergrenze für Aufnahme

„Es ziehen sowieso nie alle mit“, sagte Habeck und forderte, die Asylsuchenden, die in den Lagern der griechischen Inseln festsitzen, in unbegrenzter Anzahl in Deutschland aufzunehmen, auch wenn andere EU-Staaten nicht nachziehen sollten. Umgesetzt werden soll Habecks irrer Plan durch ein Migranten-Shuttleservice, das die orientalischen und afrikanischen Glücksritter von den Inseln abholt, um sie auf direktem Weg in die Bundesrepublik zu bringen.

Ein „Gebot der Menschlichkeit“ sei es, vor allem wegen der angeblich tausenden Kinder, den „vielen Mädchen, vielen zerbrechlichen kleinen Menschen“, die auf den griechischen Inseln schrecklich leiden würden, so der promovierte Literaturwissenschaftler.

Thüringen und Berlin sollen sich schon zur Aufnahme der „Migranten“ bereit erklärt haben. Auch Habecks grüne Parteifreunde in Baden-Württemberg und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) haben angeblich bereits ihre Zustimmung zu Habecks Vorhaben signalisiert.

41.000 sitzen auf Mittelmeerinseln fest

Der Strom der Illegalen von den griechischen Inseln auf das Festland der hellenischen Republik wird jedenfalls so bald nicht abreißen: In den letzten Monaten wurden von der griechischen Regierung bereits weit mehr als 10.000 Asylforderer auf den europäischen Kontinent und die EU gebracht.

Und während sich täglich neue Fremde auf den Weg nach Europa machen, warten in den Flüchtlingslagern griechischer Inseln über 40.000 Menschen. Allein im Lager Vathy, in dem die „Flüchtlinge“ in den letzten Tagen randalierten und mehrere Polizisten verletzten, leben fast 8.000 Personen, obwohl das Zentrum für gerade einmal 648 Bewohner ausgelegt ist.

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