Immer wieder kommt es im westafrikanischen Burkina Faso zu blutigen Kämpfen.

Foto: AFP / Wikimedia (PD)
Islamischer Angriff durch Armee zurückgeschlagen

Einen Angriff einer islamischen Terrormiliz hat die Armee im westafrikanischen Staat Burkina Faso zurückgeschlagen. Bewaffnete Milizen einer islamistischen Terrorgruppe, die dem Islamischen Staat (IS) nahestehen soll, waren auf Motorrädern in die Stadt Arbinda eingedrungen. Sie griffen Zivilisten, Polizei und Militärangehörige an. Dabei starben mindestens 35 Zivilisten und Angehörige der Sicherheitskräfte Burkina Fasos.

Nun erfolgte der militärische Gegenschlag durch die Regierungstruppen. Nach Angaben der Regierung wurden dabei mindestens 80 Terroristen getötet.

Staatstrauer ausgerufen

Der Präsident von Burkina Faso, Roch Marc Kaboré, rief nach dem blutigen Kampf eine zweitägige Staatstrauer aus. Burkina Faso hat gemeinsam mit den Staaten Mali und Niger seit Jahren mit einem Anwachsen des islamischen Terrors zu kämpfen.

Noch ist die Situation nicht so schlimm wie im Norden und Nordosten Nigerias durch die islamistische Terrororganisation Boko Haram. Es breiten sich aber auch in Burkina Faso und den anderen Staaten der Sahelzone immer mehr Zellen des IS aus und versuchen, Territorien und Teile der Bevölkerung unter ihre Kontrolle zu bringen.

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