Die Digitalwährung Bitcoin könnte durch 100 Millionen neuer japanischer Kunden bald einen weiteren Aufschwung erhalten.

Foto: Mike Cauldwell / Wikimedia (PD)
100 Millionen Japaner erhalten Zugang zum Bitcoin-Markt

Für die Welt der Digitalwährungen könnte das Wirtschaftsjahr einen neuen Turbo bringen. Das japanische Unternehmen „Rakuten“, dem Konzern Amazon vergleichbar, hat angekündigt, dass ab jetzt Treuepunkte des Unternehmens in Bitcoin umgewandelt werden können. Das weltweit zehntgrößte Internet-Unternehmen bringt nicht weniger als 100 Millionen neue Kunden als potentielle Bitocin-Nutzer mit in den Digitalgeldmarkt.

Die sogenannten „Rakuten-Superpunkte“ erhält jeder Japaner, der online über die Konzernplattform einen Einkauf tätigt oder eine Dienstleistung bucht. Neben Bitcoin, sind auch Ethereum oder Bitcoin Cash als Tauschwährung über die Crypto-Börse für Rakuten-Kunden einlösbar.

Rakuten bringt 781,9 Milliarden Yen-Umsatz auf Digitalgeldmarkt

Mit dieser Entscheidung von Rakuten, macht das japanische Internet-Unternehmen einen jährlichen Gesamtumsatz von 781,9 Milliarden Yen, umgerechnet 6,4 Milliarden Euro, für den Digitalwährungsmarkt zugänglich. Raktuen möchte vor allem bisher noch kritische Kunden für Digitalgeld und seine Nutzung animieren.

Finanzwirtschaftsexperten sind gespannt, welche weiteren Weltkonzerne 2020 in den Digitalgeldmarkt einsteigen werden. Der zuletzt in die Defensive geratene Facebook-Konzern möchte im kommenden Jahr jedenfalls auch weiter an seiner eigenen Währung Libra arbeiten, um diese endlich zur Marktreife zu bringen.

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