Gerade am dritten Weihnachtstag bringt der ORF einen Beitrag über einen jungen Islam-Konvertiten in Österreich.

Foto: sharonang / pixabay.com
Ausgerechnet zu Weihnachten: ORF bringt Bericht über Islam-Konvertiten

Nicht einmal zum christlichen Hochfest Weihnachten ließ es sich der ORF nehmen, für den Islam in Österreich kräftig die Werbetrommel zu rühren. Just am Stefanitag, wo dem ersten christlichen Märtyrer Stephanus gedacht wird, berichtete orf.at über einen jungen Islam-Konvertiten in Salzburg.

Jung und gläubig: ORF zeigt konvertierten Moslem

Konkret veröffentliche der Staatsfunk einen Artikel über junge Menschen in Österreich, die ihren Glauben offen ausleben. Portraitiert wurden ein junger Islam-Konvertit, eine liberale Katholikin und eine Jüdin.

Der ORF stellte allerdings den Islam-Konvertiten prominent an erster Stelle der Reihung und nahm den jungen Mann beim Gebet auch als Aufmacherbild für den Artikel. Schon in der Einleitung erfährt der Leser freudig , dass es in Österreich bereits 350 Moscheen und muslimische Gebetsräume gibt. In einer davon, in der Saalfeldener Selimiye Moschee des nicht unumstrittenen Türkischen Kulturvereins ATIP, besuchte man Adis S.

Junger Islam-Konvertit betet in Öffentlichkeit

Bei Adis S. handelt es sich um einen jungen, bosnischstämmigen Studenten, der sich mit 20 Jahren dazu entschlossen hat, zum Islam zu konvertieren. Und das, obwohl er sich in seiner Jugend als Christ gefühlt hat. Doch mit 16 Jahren habe er sich laut Eigenaussage “näher mit dem Islam beschäftigt” und so “Vorurteile” abgebaut. Gezeigt werden soll anhand von S. scheinbar die “freundliche und weltoffene Seite” des Islam in Österreich.

Mittlerweile ist S. Bundesvorsitzender der muslimischen Jugend in Österreich und versucht, gemäß islamischen Vorschriften, fünf Mal am Tag zu beten sowie auf Alkohol und Schweinefleisch zu verzichten. Das Gebet findet übrigens auch hin und wieder in der Öffentlichkeit statt, wie S. berichtet. Und dabei verspüre er immer noch “herzklopfen”. Zu den vielen Problemen im und mit dem Islam meint er abschließend bloß, dass der Islam ein “Imageproblem” habe.

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