Japans staatlicher Rundfunk verbreitete eine gefährliche Falschmeldung.

Foto: Rs1421 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Japans Rundfunkanstalt beunruhigt mit Falschmeldung zu Atomwaffentests

Einen Medienskandal mit weitreichenden außen- und sicherheitspolitischen Folgen, und das weltweit, produzierte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Japans NHK. NHK hatte am Stefanitag, dem 26. Dezember berichtet, dass das nordkoreanische Regime in Pjöngjang einen neuerlichen Atomwaffentest gestartet hat. Laut NHK soll Nordkorea eine Atomwaffenträgerrakete abgefeuert haben. Diese Rakete sei nur 2.000 Kilometer östlich der nordjapanischen Insel Hokkaido ins Meer gestürzt.

Einen Tag später musste die japanische Rundfunkgesellschaft zugeben, dass diese Meldung schlichtweg falsch gewesen ist. Die Meldung sei nur „zu Übungszwecken“ gedacht gewesen und werde laut NHK mit Bedauern wieder zurückgezogen.

Größte Provokation seit 2017 unterstellt

Hätte dieser neuerliche Atomwaffentest tatsächlich stattgefunden, dann wäre dies die größte Provokation Nordkoreas und dessen kommunistischen Machthabers Kim Jong Un seit September 2017 gewesen. Damals feuerte das Regime in Pjöngjang tatsächliche eine Rakete über japanisches Gebiet hinweg in Richtung Pazifik ab.

Diese nun lediglich als vorschneller „Probealarm“ dargestellte Meldung ist kein Einzelfall. Schon im Jänner 2018 hatte der NHK-Sender eine ähnliche Falschmeldung über eine Nachrichten-App verschickt und die japanische Bevölkerung beunruhigt.

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