Venezuelas Präsident Nicolas Maduro bezichtigt Nachbarstaat Brasilien oppositionelle Aktivsten vor Strafverfolgung zu schützen.

Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / Wikimedia (CC-BY-4.0)
Massive Kritik an Brasilien wegen Schutz für bewaffnete Angreifer

Neue diplomatische Verwicklungen gibt es zwischen Venezuela und seinem Nachbarstaat Brasilien. Das Regime von Staatspräsident Nicolas Maduro in Caracas kritisiert die Entscheidung der brasilianischen Behörden, fünf mutmaßliche Angreifer, die am 22. Dezember im Grenzgebiet Militäreinrichtungen Venezuelas überfallen hatten, zu schützen. Die Aktion soll laut Medienberichten der Erbeutung von Waffen und Munition gedient haben und von Aktivisten, die der Opposition nahe stehen, durchgeführt worden sein.

Der Angriff wurde von den Venezolanern zurückgeschlagen, wobei ein Soldat ums Leben kam. Die erbeuteten Waffen konnten zum Großteil sichergestellt und sechs Angreifer festgenommen werden.

Brasilien liefert Aktivisten nicht an Venezuela aus

Fünf weiterer Aktivisten waren zurück über die Grenze nach Brasilien, wurden dort gefangen genommen und einem Verhör unterzogen. Ein mittlerweile ergangenes Ersuchen aus Caracas, die Personen an Venezuela auszuliefern, wird von Brasilien ignoriert. Vielmehr bekamen die fünf Aktivisten den Flüchtlingsstatus in Brasilien verliehen. Dies erbost Maduro und seine Regierungskollegen.

Sie bezichtigen Brasilien und Kolumbien hinter einem Komplott gegen Venezuela zu stecken. So sollen die Aktivisten in Kolumbien ausgebildet und mit Wissen und Willen Brasiliens und Perus an die venezolanische Grenze geschleust worden sein.

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