Vor allem durch die vielen unqualifizierten Asylberechtigten seit 2015 zieht die Ausländerarbeitslosigkeit selbst im Niedriglohnsektor an.

Foto: PAnd0rA / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Ausländerarbeitslosigkeit im Dezember 2019 wieder angestiegen

Eine unerfreuliche Wende gibt es auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die vom Arbeitsmarktservice (AMS) für den Dezember herausgegebenen Zahlen zeigen einen Anstieg bei der Ausländerarbeitslosigkeit. Während bei den Inländern die Arbeitslosigkeit einschließlich Schulungsteilnehmern im Dezember um 6.850 Personen auf 264.756 Personen oder um 2,5 Prozent gegenüber Dezember 2018 gesunken ist, zeigt sich bei Arbeitslosen ohne österreichische Staatsbürgerschaft eine gegenteilige Entwicklung. Bei dieser Gruppe stiegen die Arbeitslosenzahlen sogar um 786 auf 143.116 Personen oder 0,6 Prozent an.

Jahresvergleich 2019: Geringer Rückgang der Ausländerarbeitslosigkeit

Interessant gestaltet sich auch die Gesamtjahresanalyse 2019 in Sachen Inländer- und Ausländerarbeitslosigkeit in Österreich. Während bei den Inländern ein massiver Rückgang der Arbeitslosigkeit laut AMS von 14.431 Personen (minus 5,6 Prozent) auf 240.685 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2019 zu verzeichnen ist, schwächelt auch hier der Bereich des Ausländerarbeitsmarktes gehörig. Dort gab es lediglich einen Rückgang von 3.128 Personen (minus 2,6 Prozent) auf 122.602 Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2019.

Neue Herausforderungen auf künftige ÖVP-Arbeitsministerin

In Sachen Ausländerarbeitslosigkeit wird es jedenfalls im Wirtschaftsjahr 2020 zu neuen Herausforderungen für die zukünftige ÖVP-Arbeitsministerin Christine Aschbacher kommen. Nimmt die Einwanderung über die Balkanroute weiter zu, dann wird auch die Ausländerarbeitslosigkeit, und das vor allem im Bereich der Minderqualifizierten, wieder deutlich ansteigen. Bereits jetzt sind die unqualifizierten Asylanten eine Belastung für den österreichischen Arbeitsmarkt.

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