Laut einer DIW-Studie ist die Bundeshauptstadt Berlin kaum produktiv, aber dafür umso gefährlicher.

Foto: elxeneize / depositphotos.com
Kriminell, arm und dreckig – aber ausländerfreundlich

Dass Berlin als Schandfleck auf der bundesdeutschen Landkarte gilt, ist weithin bekannt: Die Verwaltung funktioniert nicht, die Millionenstadt ist schmutzig, kriminell und arm. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) präsentiert nun erschreckende Zahlen zur rot-rot-grün regierten Bundeshauptstadt.

Öffentliche Verwaltung am Boden

Die Studie mit dem Titel “Berlin auf dem Weg ins Jahr 2030“, die am 20. Dezember veröffentlicht wurde, vergleicht 16 europäische “Hauptstadtregionen”, darunter auch ähnlich problematische Städte wie London, Paris, Brüssel oder Rom, in verschiedenen Bereichen miteinander. In fast allen schneidet Berlin katastrophal schlecht ab.

Bei der Effizienz der öffentlichen Verwaltung, sieht es für Berlin wie gewohnt besonders düster aus: Hier muss sich nur Rom der deutschen Hauptstadt geschlagen geben. Die britische Metropole London, von der nicht nur die Verwaltung des Vereinigten Königreiches ausgeht, sondern von der auch Koordinierungsaufgaben für das gesamte Commonwealth getragen werden müssen, landet hier noch auf dem zweiten Platz, vor Brüssel.

Höchste Mordrate

Aber auch in Sachen Lebensqualität hat das von Sozialdemokraten, Linken und Grünen regierte Berlin wenig zu bieten. Besonders dramatisch ist die Sicherheitssituation, denn hier fallen vor allem die zahlreichen Morde (“vorsätzliche Tötungen”) in der größten deutschen Stadt ins Gewicht: Berlin hat von allen 16 untersuchten europäischen Hauptstädten die mit Abstand höchste Mordrate und belegt den letzten Platz in der Statistik, noch vor Paris und auch das mit einem riesigen Abstand zum vorletzten Platz, denn Paris hat jährlich pro Kopf etwa 40 Prozent weniger Tötungsdelikte aufzuweisen.

Nur Lissabon und Athen sind unproduktiver

Natürlich ist die Hauptstadt auch eine finanzielle Belastung für den Rest der Republik: Berlin kommt im Bereich der Arbeitsproduktivität noch knapp auf den drittletzten Platz, nach Athen. Nur Lissabon und Athen haben ein geringeres Pro-Kopf-Einkommen, die Produktivität Berlins liegt immer noch weit unter dem Bundesdurchschnitt, wie auch die Autoren der Studie bemängeln:

Die geringe Arbeitsproduktivität Berlins im Bezug zum Landesdurchschnitt bleibt im europäischen Vergleich bis heute einmalig.

Dreckig, aber “tolerant”

Bei dem Kriterium der Luftverschmutzung, das vom – übrigens sehr SPD-nahen – DIW in der Studie aus den Daten der OECD erhoben wurde, zeigt sich, dass sich die grüne Regierungsbeteiligung für die Berliner nicht auszuzahlen scheint: Hier kann sich die strukturschwache Region noch auf den zwölften von insgesamt 16 Plätzen retten und liegt damit hinter Hauptstadtregionen wie Paris, Brüssel oder London.

Immerhin für eine Gruppe scheint Berlin attraktiv zu sein: In Sachen Ausländerfreundlichkeit (“Toleranz”) kommt die Stadt mit dem absurd hohen Ausländeranteil auf Platz Sechs: Dass die vielen Ausländer Berlin bereichern würden, finden etwa 80 Prozent der Befragten aus dem Datensatz des Eurobarometer.

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