Die Patriotin Lisa Licentia tritt aktiv als Bloggerin und Aktivistin in Erscheinung und kritisiert sehr erfolgreich das Establishment.

Foto: Lisa Licentia
Die prominente Bloggerin Lisa Licentia im Interview mit unzensuriert – Teil 1

Nicht nur Parteien können die gesellschaftlichen und politische Verhältnisse ändern. Mittlerweile gibt es zahlreiche Blogger und Video-Aktivisten, die sich kritisch mit den Etablierten und den herrschenden Verhältnissen auseinandersetzen – und große Reichweiten erzielen. Sie einem größeren Publikum vorzustellen, ist vielleicht gerade jetzt richtig und notwendig. Denn: Der bald in 16 Landtagen zur Verabschiedung anstehende Medienstaatsvertrag bedeutet eine große Bedrohung für diese engagierten Idealisten. Sie sollen bald als „Rundfunk“ gelten und eine „Lizenz“ des Staates benötigen!

Meinungsäußerungen sollen weiter eingeschränkt werden

Man kann sich vorstellen, was das bedeutet. Vielleicht das Ende des freien Netzes und der unzähligen Stimmen, die das sagen und schreiben, was den Regierenden und Mächtigen in Politik und Medien nicht gefällt. Eine kommt bei uns nun zu Wort. Hier der erst Teil unseres Interviews mit der Bloggerin Lisa Licentia:

Was war der oder mehrere konkrete Auslöser für ihre Arbeit im Netz?

Mein Umzug vor knapp 3 Jahren löste das Ganze aus. Ich zog von Bayern nach Köln und mich traf ein „Kulturschock“. Ich rate deshalb auch jedem aus meinem Freundeskreis, der stolz die Grünen wählte, nach Köln zu fahren und sich das Ergebnis von „Multi-Kulti“ mal anzusehen. Berlin ist hierfür auch ideal.

Wie kommen Sie auf überhaupt zum Namen „Licentia“?

Ich bin ein kleiner „Latein-Fan“. Ich hatte in einem uralten Lateinbuch geblättert und Licentia entdeckt. „Durch die Freiheit“, erschien mir auf Anhieb perfekt.

Sie erzielen mit ihren Social-Media-Kanälen große Reichweiten, gibt es Fälle, in denen die Betreiber blockieren, drosseln oder löschen?

Das passiert ganz selten mal. Bei dem Ashura-Video aus Bonn habe ich einige gesperrt. Radikale Muslime, die willkürlich alles und jeden beleidigten und mich bedrohten, habe ich gesperrt. Auch habe ich bei meinem Video aus dem Hambacher Forst einige Personen gesperrt. Einige riefen direkt unter meinem Video dazu auf, dieses zu melden. Ganz so einfach möchte ich es den Linken ja auch nicht machen.

Besteht bei Ihrer Arbeit nicht die Gefahr, dass Sie ohnehin nur die erreichen, die politisch festgelegt sind und so nur Bestätigung bekommen, und nicht verstärkt jene Bürger, deren Meinung man noch grundlegend ändern und so die Zustimmung vergrößern kann?

Gerade das oben genannte Video aus dem Hambacher Forst kam bei vielen „Links-Grünen“ Personen an, die extrem schockiert vor den Zuständen waren. Gerade auf Facebook wurde dies in gewissen Gruppen geteilt.

Auch haben mich schon etliche Personen auf Demonstrationen angesprochen. Sie seien nur hier, da man in anderen Videos sah, dass dort keine „Glatzen mit Springerstiefeln“ unterwegs seien, sondern ganz normale Bürger wie du und ich. Sie hätten sich nun vernetzt, Freundschaften geschlossen und haben endlich Anschluss zu Gleichgesinnten. Auch kamen viele zu mir und berichteten, dass sie durch einige meiner Videos überhaupt erst politisch wurden. Für sie wäre das vorher nie klar gewesen, dass die Öffentlich-Rechtlichen so einseitig berichten würden, wie es z.B. bei der Unteilbar-Demo taten. Dass das eine Veranstaltung für Linksextreme war, überraschte sehr viele. Allein für diese Personen hat sich der gesamte Aufwand schon gelohnt.

Was war ihr größter Social-Media-Erfolg?

Das war definitiv das Ashura-Video aus Bonn mit über 225.000 Klicks. Die Tatsache, dass Muslime sich an einem Sonntagnachmittag in der Bonner Innenstadt selbst geißeln, hat ziemlich viele schockiert. Mich selbst natürlich auch. Klang der Artikel in der Bonner Zeitung doch so harmlos. Plötzlich hat man eine Horde testosterongeladene halbnackter Männer vor sich, die sich singend in Trance schlagen.

Lesen Sie auch Teil 2 des Interviews

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