Das Bargeld ist bedroht. Die FPÖ möchte es über die Verfassung schützen, Schwarz-Grün ist dagegen.

Foto: Lionel Allorge / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
„Wie alle Institute“: Bank wechselte keinen 500-Euro-Schein mehr für Laufkundschaft

Als Bankkunde wird man immer mehr zum Bittsteller. Nach der Abschaffung des 500-Euro-Geldscheins im Frühjahr 2019 wird dieser von manchen Bankinstituten nicht einmal mehr gewechselt. So passierte dies laut Tageszeitung Presse einer Kundin in der Oberbankfiliale am Wiener Schottenring. Die Frau wollte einen 500-Euro-Schein wechseln, wurde aber am Kundenschalter abgewiesen.

Da sie keine Stammkundin sondern Laufkundin sei, würde eine solche Dienstleistung nicht mehr gewährt. Und dies würde bei allen Bankinstituten so sein, ließ man die fassungslose Bürgerin wissen. Der Pressesprecher der Oberbank stellte diese Auskunft als „offizielle Linie“ des Instituts auf Anfrage allerdings in Abrede.

Bargeld in die Verfassung findet schwarz-grüne Ablehnung

Dass das Bargeld insgesamt als Zahlungsmittel bedroht ist, wurde in den politischen Diskussionen der letzten Monate immer offensichtlicher. Während die FPÖ das Bargeld über die Verfassung schützen möchte, stößt dies bei Schwarz und Grün auf Ablehnung. Entsprechende Anträge der FPÖ wurden erst zuletzt von den neuen Regierungspartnern ÖVP und Grüne abgelehnt. Die FPÖ hat hier in der Sitzung vom 10. Jänner aber eine neuerliche Initiative gestartet. 

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