Das idyllische Ybbs an der Donau (Bild: Pfarrkirche St. Laurentius) wurde Schauplatz einer neuerlichen Beziehungs-Tragödie, die einer zweifachen Mutter das Leben kostete.

Foto: robertš / wikimedia.oprg (CC-BY-3.0)
Erster Frauenmord im Jahr – Rumäne stach Ehefrau tot

Das neue Jahr ist noch keine drei Wochen alt, und schon passierte wieder ein Frauenmord, diesmal im niederösterreichischen Ybbs an der Donau (Mostviertel, Bezirk Melk). Und auch in diesem Fall geschah die Bluttat im Ausländer-Milieu: Der mutmaßliche Täter mit rumänischen Wurzeln, Nicolae T. (50, er besaß die österreichische Staatsbürgerschaft), soll am Mittwoch Abend seine ebenfalls aus Rumänien stammende Frau Gabriela P. (42) mit mehreren Messerstichen in Hals und Oberkörper getötet haben. Dies belegen die heute, Freitag, vorliegenden Obduktionsergebnisse.

Noch Rätsel über genaues Mordmotiv

Grund für die Untat soll – einmal mehr – Eifersucht gewesen sein, die Frau galt als besonders hübsch. Seitens der Behörden wurde jedenfalls die Anordnung eines psychiatrischen Gutachtens zum Tatverdächtigen angekündigt – vielleicht ein weiterer Fall für den ohnedies mit ähnlichen Tätern hoffnungslos überlasteten Maßnahmenvollzug? Nach außen hin war allerdings nichts von Streitereien innerhalb der Familie zu bemerken, wie Nachbarn erzählen.

Zwei Kinder waren während der Tat daheim

Die beiden Kinder des Paares, ein 16-jähriger Sohn und eine 18-jährige Tochter, wurden bei Verwandten untergebracht, wo sie vermutlich auch bleiben können. Die beiden sollen während der Tat im Haus gewesen sein, ob sie unmittelbare Zeuge wurden, ist noch nicht bekannt. Der 16-Jährige war es auch, der die Polizei Mittwoch um 19.09 Uhr alarmierte.

Österreich – Land der Frauenmorde

Die Frauenmorde in Österreich sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen: Waren es 2015 noch 17, waren es ein Jahr später schon 28, 2017 bereits 36 und 2018 sogar 41 Femizide. 2019 ging die Zahl zwar wieder zurück auf 34, dennoch hält Österreich bei den Frauenmorden den traurigen ersten Platz innerhalb der EU. Täter sind in den meisten Fällen Migranten.wie auch unzensuriert bereits berichtete. Besonders betroffen ist dabei Niederösterreich, wo allein 14 der Frauenmorde im Vorjahr stattfanden – und der erste heuer. Quelle: OÖN

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