Beim Volk unten durch: Sogar ein Theaterbesuch von Präsident Macron wird gestört.

Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / Wikimedia (CC-BY-4.0)
Präsident Macron bei Theaterbesuch von Demonstranten gejagt

Nicht einmal einen ungestörten Theaterbesuch kann sich der linksliberale französische Staatspräsident Emmanuel Macron in Paris leisten. Am Freitagabend versuchten 30 aufgebrachte Regierungsgegner in ein Theater im Norden der französischen Hauptstadt einzudringen, als zuvor über die sozialen Medien bekannt geworden war, dass der Präsident das Theater mit seiner Frau Brigitte besuche.

Die Demonstranten konnten von Polizeikräften vor Ort gehindert werden, das Theater zu stürmen. Der Präsident wurde in Sicherheit und später ins Theater gebracht. Nach dem Ende der Vorstellung gegen 22.00 Uhr wurde das Staatsoberhaupt mit einer Polizeieskorte nach Hause gebracht.

Macron so unbeliebt wie sein Vorgänger Hollande

Wurde Macron zu Beginn seiner Präsidentschaft noch mit medialen Vorschusslorbeeren überhäuft und stand hoch in der Gunst des französischen Establishments, so sank seine Beliebtheit rasch. Mittlerweile ist sie auf jenem Maß, das auch sein sozialistischer Vorgänger François Hollande hatte. Ob Macron 2022 noch einmal als Präsidentschaftskandidat antreten wird oder, wie Hollande, einem Nachfolger aus dem linken Lager weichen muss, steht noch nicht fest.

Fest steht allerdings, dass die Vorsitzende der Nationalen Sammlungsbewegung, Marine Le Pen, für die französische Präsidentschaftswahl kandidieren wird. 2017 war ihr der Einzug in die Stichwahl gelungen, wo sie 34 Prozent der Stimmen erreichte. Bei der EU-Wahl im vergangenen Jahr wurde die Nationale Sammlungsbewegung stärkste Kraft.

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