Im 2012 neu eröffneten Justizzentrum Korneuburg stand heute, Donnerstag, der türkische Amokfahrer vor Gericht.

Foto: Bwag / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Türke fuhr Mann beide Beine zu Brei, weil der mit seiner Frau flirtete

Kaum ein Tag vergeht derzeit in Österreich, ohne dass nicht eine Wahnsinns-Bluttat irgendwelcher Ausländer vor Gericht verhandelt wird – unzensuriert berichtete in den letzten Tagen wiederholt. Auch heute, Donnerstag, war es wieder soweit – diesmal am Landesgericht Korneuburg (Niederösterreich). Ein Türke (39) aus dem Bezirk Bruck an der Leitha soll einen Österreicher (40), der mit seiner Frau geflirtet hatte,  Anfang Mai 2019 vorsätzlich mit dem Auto angefahren und gegen einen Zaun gedrückt haben. Der Österreicher überlebte nur knapp, verlor bei dem Anschlag das rechte Bein hinauf bis zum Knie, auch das linke Bein ist so schwer gechädigt, dass der Mann seither im Rollstuhl sitzt. Eigentlich ein klarer Fall von Mordversuch – sollte man meinen.

Großes Medieninteresse

Wie in solch spektakulären Fällen üblich (man denke an die Causae Kampusch oder Fritzl), war das Medieninteresse groß, sogar deutsche Fernsehstationen lagen auf der Lauer, als Donnerstag Früh der Prozess wegen versuchten Mordes gegen den 39-Jährigen am Landesgericht Korneuburg begann.

„Hallo, schöner Mann“

Phillip L., ein fescher und durchtrainierter Österreicher, hatte mit der Frau des in der Nachbarschaft lebenden Türken – die beiden haben drei Kinder miteinander – immer wieder geflirtet und gechattet (Heute berichtete). Die Austro-Türkin, die Post-Filialleiterin war, soll aber vielen jungen Männern in der Post schöne Augen gemacht haben. Gerne begrüßte sie laut Zeugenaussagen Männer mit: „Hallo, schöner Mann.“

Heißer Telefon-Flirt mit Busen- und Penis-Fotos

Da Phillip L. beruflich oft Pakete bekam, oder verschickte, gab er der Postlerin seine Mobilnummer – und es entspann sich alsbald ein intensiver Telefon-Flirt, bei dem von beiden Seiten auch einschlägige Fotos intimer Körperteile verschickt wurden. Vor Gericht betonte der 40-Jährige, dass es nie zu echtem Sex gekommen war, nur zu einem Kuss im Postamt. Das Geturtel blieb der Freundin des Österreichers, einer 35-jährigen Kellnerin, mit der ein gemeinsames Kind hat, nicht lange verborgen. Ihr verhängnisvoller Fehler: Sie konfrontierte nicht nur ihren Lebensgefährten, sondern auch den Türken mit den schlüpfrigen Details.

Opfer mit Auto gegen Gartenzaun gedrückt

Als dieser am 9. Mai zwei seiner Kinder zum Arzt führen wollte, fuhr er – angeblich spontan – am Haus des Opfers vorbei. Dabei sah er den 40-Jährigen, der gerade mit einem Bekannten (32) beim Haus arbeitete. Der Austro-Türke blieb stehen, gab Gas, rammte Phillip L. und drückte ihn mit voller Wucht gegen den gemauerten Gartenzaun, der dabei erheblich beschädigt wurde. Der 32-Jährige konnte sich durch einen Sprung zur Seite knapp retten. Danach flüchtete der Amokfahrer (die Kinder waren während der Tat im Auto!), hatte aber bei der Tat sein Nummernschild verloren.

„Das war volle Absicht“

Schließlich stellte er sich selbst bei der Polizei, redete sich aber zunächst auf Essensmangel wegen des Ramadan und eine Schilddrüsenerkrankung aus. Doch Opfer wie Zeuge erklärten glaubhaft: „Das war volle Absicht.“ Das Opfer überlebte nur dank seiner guten Konstitution und des raschen Eingreifens der Sanitäter, die den enormen Blutverlust an den zerquetschten Beinen durch Abbinden stoppen konnten. Der Mann war dabei die ganze Zeit bei Bewusstsein.

Kein Mordversuch – nur sieben Jahre Haft

Wie in solchen Fällen leider üblich, entschieden die Geschworenen einstimmig gegen den angeklagten Mordversuch. Der Opferanwalt beantragte 689.000 Euro Schmerzensgeld, Türken-Verteidiger Rudolf Mayer erkannte einen Teilbetrag von 150.000 Euro. Das recht milde Urteil: Sieben Jahre Haft wegen absichtlich schwerer Körperverletzung mit Dauerfolgen. Bei guter Führung ist der Mann in fünf Jahren wieder draußen, sein Opfer sitzt womöglich lebenslang im Rollstuhl. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Quelle: heute.at

 

 

 

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