Ein “Fridays for Future”-Aktivist droht damit, heute die “dreckigen Geheimnisse” der Bewegung zu veröffentlichen – auch um Pädophile in der Jugendbewegung soll es dabei gehen.

Foto: Screenshot Twitter
Streit unter “Klima-Aktivisten”: Pädophilie-Vorwürfe bei “Fridays for Future”

Tom Radtke hat genug von “Fridays for Future”: In einem Tweet drohte der Linken-Funktionär am Donnerstag Abend seinen Aktivisten-Kolleginnen Nele Brebeck und Luisa Neubauer. Da sich der 18-Jährige vom Hamburger Ableger von “FFF” ungerecht behandelt fühlt, will er heute, Freitag, auspacken – auch über “Pädophile” in der Klimaschutz-Bewegung.

Linken-Kandidat durch Holocaust-Relativierung aufgefallen

Erst vor wenigen Tagen sorgte Radtke, Mitglied der Hamburger Linkspartei, für einen Eklat, als er auf seinem Twitter-Profil den Klimawandel als “Klimaholocaust” bezeichnete und damit auch in seiner eigenen Partei für massiven Unmut sorgte. Radtke, bei den Linken immerhin auf Listenplatz 20 zur bevorstehenden Hamburger Bürgerschaftswahl am 23. Februar, soll aus der sozialistischen Partei ausgeschlossen werden, die Zusammenarbeit mit Radtke soll von Seiten der Partei bereits eingestellt worden sein.

Auch “Fridays for Future” in Hamburg distanzierte sich daraufhin über Twitter von Radtke:

Wir distanzieren uns von den Äußerungen von @tomradtkede. Diese Person ist kein aktives Mitglied von FFF Hamburg – und wird es auch nie wieder sein. Er vertritt weder unsere Werte noch unsere Positionen, sein Verhalten ist schockierend und nicht zu entschuldigen.

“Werde morgen alles erzählen”

Jetzt wirft Radtke der “FFF” Hamburg vor, über ihn Unwahrheiten zu verbreiten, und fordert seine Kollegen auf, “bei der Wahrheit” zu bleiben – andernfalls will er die “dreckigen Geheimnisse” der Klima-Sekte verraten. Dass er sich mit dieser Mitteilung keinen Gefallen getan hatte, merkte er schon bald an den unzähligen Reaktionen: Radtke wurde von anderen Usern aufgefordert, seine Vorwürfe der Polizei zu melden – auch den Vorwurf, Pädophile in der Jugendorganisation zu decken, muss er sich gefallen lassen.

Luisa Neubauer will Radtke nicht kennen

Wann genau die linke Selbstzerfleischung unter den Umwelt-Hysterikern ins Finale geht, wollte Radtke nicht verraten – da die von ihm geforderte Richtigstellung zu “Fridays For Future” wohl ausbleiben wird, ist aber davon auszugehen, dass er seine Drohung heute, Freitag, noch wahr machen muss.

Die führende “FFF”-Vertreterin Luisa Neubauer will Radtke übrigens gar nicht kennen: Auch sie distanzierte sich von ihm und seinen Aussagen – was Radtke selbst jedoch ganz anders sieht, wie er in einem FacebookPost am 25. Januar schrieb: Er will mit Neubauer sogar befreundet sein.

Als die Klimastreiks von Greta Thunberg begannen, beteiligte ich mich bei den ersten Klimademonstrationen in Schweden und habe dort Greta persönlich kennengelernt. Seitdem sind wir Freunde und in direktem Kontakt. Gemeinsam mit meiner Freundin Luisa Neubauer organisierte ich dann Fridays for Future und den Aufbau der Klimabewegung in unserer Stadt.

 

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