Linken-Politiker Tom Radtke rechnet mit „FFF“ ab: Die Bewegung in Hamburg sei ein „grüner Sumpf, deren zentrale Aufgabe die Wahlkampfhilfe für die Grünen“ sei.

Foto: C.Suthorn / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Radtke: Pädophiler SPD-Mann, grüne Propaganda, Mobbing bei Klima-Bewegung

Wie von unzensuriert berichtet, drohte der junge Kandidat der Linkspartei, Tom Radtke, am Donnerstagabend, „schmutzige Geheimnisse“ über die Klima-Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) zu verraten, wenn „FFF Hamburg“ seine Distanzierungen gegen ihn nicht zurücknehmen sollte. Er hatte vorher mit einem Holocaust-Vergleich zum Klimawandel für Entsetzen gesorgt.

Wie erwartet blieb die Richtigstellung von „FFF Hamburg“ aus und Radtke packte aus: Einem bekannten SPD-Bundestagsabgeordneten legte er Pädophilie nahe, seinem Parteikollegen Fabio De Masi warf er Ehebruch vor und mittendrin wurde Jan Böhmermann zum „gebührenfinanzierten Clown“ erklärt. Nun veröffentlichte er einen Text auf seiner Internetseite, in dem er mit den Grünen und „Fridays for Future“ abrechnet.

SPD-Politiker Pädophilie vorgeworfen

Radtke hatte angekündigt, den angeblichen Pädophilen von „FFF“ in Hamburg zu outen. Gestern, Freitag, setzte er dann einen eindeutigen Tweet ab: Der „Hamburger Bundestagsabgeordnete“, um den es gehe, solle sich besonders hüten, denn er (Radtke) kenne einige seiner Opfer. Der Hinweis, dass es ihm sonst wie seinem ehemaligen Fraktionskollegen Sebastian Edathy ergehe, stellt klar, dass es sich um einen Abgeordneten der Hamburger SPD im Bundestag handeln muss. Schnell spekulierten die Twitter-Nutzer, dass es sich dabei um den umstrittenen Sozialdemokraten Johannes Kahrs („Hass macht hässlich„) handeln könne. Der homosexuelle Kahrs ist auch Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss.

Eindeutige Anspielungen auf Johannes Kahrs

Tatsächlich hatte schon der Tagesspiegel über Kahrs verstörende sexuelle Angewohnheiten berichtet: So folgt er auf Twitter ganz ungeniert unzähligen Porno-Kanälen ( besonders „heiße Ärsche“, „stramme Jungs“ und erigierte Penisse schienen es Kahrs angetan zu haben). Dass er minderjährige Praktikanten in seiner Wohnung übernachten ließ, macht ihn nicht seriöser.

Tatsächlich postete Radtke heute, Samstag, eine kurze, aber eindeutige Nachricht: „moin“ verkündete er um kurz vor 10 Uhr – ein Tweet, den Johannes Kahrs beinahe jeden Morgen absetzt, um seine Follower zu begrüßen.

Auch gegen die Genossen wird geschossen

Auch den eigenen „Parteifreunden“ ging Radtke ans Leder,nachdem Fabio de Masi, Bundestagsabgeordneter der Linkspartei, sich gestern negativ über Radtke, wie folgt, geäußert hatte:

Gutes im Schlechtem sehen ? Ich hoffe #TomRadtke wird auch in meiner Partei Debatte befördern wie nicht Leute auf Listen kommen, die ihr Tun nicht überblicken. Eine Haltung zB für Klimaschutz ist noch keine Befähigung. Man muss so Menschen manchmal auch vor sich selbst schützen

Auch hier konnte sich Radtke eine bissige Antwort nicht verkneifen: De Masi warf er indirekt vor, seine Ehefrau mit einer Kollegin aus der Partei betrogen zu haben.

„FFF Hamburg ist tot“

Schließlich ließ er es sich auch nicht nehmen, auf seiner Internetseite einen „Leak“ unter dem Titel „Der Grüne Sumpf FFF Hamburg“ zu veröffentlichen.

Radtkes Sicht auf die Dinge: „Fridays for Future“ wurde in Hamburg vorrangig von der Jugendorganisation der Grünen (Grüne Jugend) aufgebaut, schnell wären wichtige Posten in der Bewegung besetzt worden. Als die grüne Mutterpartei dann schließlich versuchte, die „FFF“-Aktivisten auszunutzen (Die Bewegung sollte „offiziell unabhängig“ bleiben, damit die Partei den Mitgliedern von „Fridays for Future“ keine Mandate im Hamburger Parlament anbieten müsste), begann Radtke mit Gleichgesinnten zu rebellieren, dabei wäre er von Grünen und Linken dermaßen schikaniert worden, dass er sogar die ganze „FFF“-Bewegung in Hamburg gestorben sieht:

FFF Hamburg ist tot und echter Kampf gegen den Klimawandel hat dort keinen Platz mehr. Die große Klimabewegung von Greta Thunberg und Fridays for Future ist bei FFF Hamburg nur Fassade. Es ist ein Grüner Sumpf, deren zentrale Aufgabe ist jetzt Wahlkampfhilfe für die Grünen.

„Der Grüne FFF Sumpf Hamburg“ findet sich auf seiner Seite unter der Kategorie „#RadtkeLeaks – Teil 1“ – die Twitter-User warten bereits gespannt auf den zweiten Teil.

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