Auch der jüngste Anschlag zeigt: Der radikale Islam hat in der Zuwanderergesellschaft der britischen Hauptstadt schon längst Fuß gefasst.

Foto: derwiki / pixabay.com
Zwei Schwerverletzte nach islamistischem Terrorangriff in London

Zwei Personen wurden am gestrigen Sonntag Nachmittag im Süden Londons mit einer Stichwaffe schwer verletzt. Der Angreifer wurde von Polizeibeamten in Zivil noch vor Ort erschossen. Die britische Polizeibehörde Scotland Yard geht bei der Tat von einem islamistischen Terrorhintergrund aus.

Täter IS-Sympathisant und einschlägig vorbestraft

Laut britischen Medienberichten war der als Sudesh Amman (20) identifizierte Attentäter 2018 unter anderem wegen des Besitzes und der Verbreitung von islamistischer Propaganda zu einer über dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden, wurde aber im Jänner vorzeitig auf freien Fuß gesetzt.

Nur wenige Tage später stach er in seinem religiösen Eifer auf unschuldige Menschen ein. Noch während seiner Haftstrafe soll er gegenüber seiner Freundin seine Treue zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bekundet und Terroranschläge angekündigt haben. Amman war von den Behörden als hochgefährlich eingestuft und stand unter der Beobachtung der Polizei.

London im islamistischen Würgegriff

In der britischen Hauptstadt dürfte der radikale Islam auf fruchtbaren Boden fallen, denn schon seit Jahren hinterlassen dort Islamisten ihre blutige Spur. Die gestrige Schreckenstat reiht sich an eine bereits lange Abfolge derartiger Gewalttaten und zeigt bezeichnende Parallelen zu ähnlichen Fällen auf. Erst im November letzten Jahres hatte der, wie Amman, ebenfalls einschlägig vorbestrafte Usman Khan (28) auf der London Bridge auf Passanten eingestochen und zwei Personen ermordet. Amanns Opfer hatten diesmal mehr Glück und kamen mit dem Leben davon.

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