Immer wieder muss sich die Autobahnpolizei mit orientalischen Hochzeitsgesellschaften beschäftigen (Symbolbild).

Foto: Andreas Bunen / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Schießwütige Hochzeitsgesellschaft blockiert Autobahn

Immer wieder sorgen bewaffnete Hochzeitsgesellschaften und deren Autokorsos für Chaos auf Deutschlands Straßen. Vergangenen Samstag hatte es die Polizei gleich mit mehreren schießwütigen Großfamilien zu tun.

Mit Schusswaffe und Schlagstock die Hochzeit gefeiert

Mitten auf der Autobahn 61 in der Nähe von Bingen in Rheinland-Pfalz kam es zu Schüssen aus einer Autokolonne, die nach Angaben der Polizei aus acht Fahrzeugen bestand. Verängstigte Autofahrer hatten die Polizei alarmiert, wonach der Korso nach der offensichtlich kulturell bedingten Schießerei auf die A60 abbog, um sich in Richtung der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt aufzumachen.

Dort haben sich die Feierwütigen dermaßen langsam fortbewegt, dass sie auch noch alle Fahrspuren der Bundesautobahn blockierten. Schließlich konnte eine Streife den Korso auf einem Parkplatz in Heidenfahrt stoppen – und dabei eine Schreckschusswaffe und einen Schlagstock sicherstellen. Dass es sich, wie sich dann herausstellte, um eine Hochzeitsgesellschaft handelte, hat dann wohl auch niemanden mehr überrascht.

Auch in Dortmund bewaffnete Familie unterwegs

Fast zeitgleich war auch in Dortmund eine Schreckschusspistole im Spiel: Dort fand ein „Mann“ Gefallen daran, aus einem Autokorso – bestehend aus sogar 17 Fahrzeugen – zu schießen. Die Tatwaffe wurde später, ebenso wie zwei Springmesser, in der Wohnung des 54-Jährigen sichergestellt. Auch bei dieser Schießerei, bei der keine Personen verletzt wurden, handelte es sich um eine Familienfeier.

Hochzeitsschießereien keine Einzelfälle

Dass es sich bei diesen Wild-West-Zuständen mitten in Deutschland nicht um Einzelfälle handelt, zeigt auch die Statistik: In der Regel sind es türkische Hochzeitsfeiern, auf denen mit dem Missbrauch von Schusswaffen die Vermählung von Freunden und Verwandten zelebriert wird

In Nordrhein-Westfalen kam es im vergangenen Jahr innerhalb kürzester Zeit zu ganzen 278 Polizeieinsätzen, weil bei 32 Hochzeitsfeiern wie wild um sich geschossen wurde. 30 Mal wurde auf den Zeremonien (der meist türkischen Großfamilien) Pyrotechnik bemüht, um die „Traditionen“ aus der Heimat auch in Deutschland aufrechtzuerhalten. Das geht aus einer Statistik des Landesinnenministeriums in Düsseldorf hervor. Das zuständige Ministerium plant, solche ausufernden Hochzeiten künftig nicht mehr zu „tolerieren“, zur Not sollen dafür sogar Hubschrauber der Polizei eingesetzt werden.

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