Die Europäische Organisation für Kernforschung CERN kehrt Facebook als Kooperationspartner den Rücken.

Foto: xlibber / wikimedia.org ( CC-BY-2.0)
Europäische Organisation für Kernforschung steigt bei “Facebook” aus

Nächster internationaler Rückschlag für den Mediengiganten Facebook. Die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) mit Sitz in Genf steigt aus einer Kooperation mit Facebook aus. Konkret geht es um die Nutzung der von Facebook betriebenen Kommunikationsplattform Workplace. CERN nutzte die Plattform seit 2016 in einer kostenlosen Testphase, die mit Facebook vereinbart worden war.

Diese Testphase ist jetzt nach gut vier Jahren abgelaufen. Gleichzeitig gab es auch Diskussionen um den Umgang mit vertraulichen CERN-Daten.

CERN hätte sensible Daten an Facebook weiterleiten müssen

CERN hätte bei einem Weiterbestand der Kooperation sensible Daten an Facebook weiterleiten, oder für eine weitere Nutzung bezahlen müssen. Bei der Weiternutzung einer kostenlosen Version von Workplace wäre CERN ohne Verwaltungs- und Zugriffsrechte gewesen, alle diese Rechte wären bei Facebook gelegen.

Für Facebook ist das ein herber Rückschlag, da die Kooperation mit CERN auch einen erheblichen internationalen Reputationsgewinn gebracht hat und auch für die Zukunft garantiert hätte. Neben dem Rückschlag bei Workplace läuft es derzeit auch beim Digitalgeldprojekt Libra nicht zufriedenstellend, da sich der Start immer weiter nach hinten verschiebt.

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