Der Kommunist Bodo Ramelow wird von der Tiroler Tageszeitung als demokratische Alternative für Thüringen hochgejubelt.

Foto: © Olaf Kosinsky / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0-DE)
„Tiroler Tageszeitung“ für Kommunisten Ramelow als Ministerpräsident in Thüringen

Die ehemals konservative Tiroler Tageszeitung (TT) und ihre Schreiber irrlichtern wieder einmal ideologisch und machen sogar Kommunisten in Deutschland die publizistische „Räuberleiter“. Aktuell tritt die TT-Journalistin Gabriele Starck auf den Plan und kritisiert CDU und FDP dafür, dass sie nicht für den Kommunisten Bodo Ramelow als Ministerpräsident im Bundesland Thüringen gestimmt haben.

Dass FDP-Chef Thomas Kemmerich gemeinsam von einer bürgerlich-konservativ-liberalen Mehrheit aus AfD, CDU und Freien Demokraten in den Sessel des Landesregierungschefs gewählt wurde, passt der TT-Journalistin Starck gar nicht.

Linke nur noch in „homöopathischen“ Dosen SED-Nachfolgerin?

Starck versteigt sich in ihrer „Analyse“ sogar dazu, dass die postkommunistische Partei „Die Linke“ nur noch in „homöopathischen“ Dosen SED-Nachfolgerin im politischen System Deutschlands sei. So würde „Die Linke“ keinen in ihren Reihen haben, der sich die SED-Diktatur und Repressionen zurückwünschen würde. Ramelow wird als pragmatischer Politiker dargestellt, der auch mit dem konservativen Lager könne.

Dabei vergisst Starck etwa darauf, wie eng Ramelow vor seiner Zeit als Ministerpräsident in Thüringen Kontakte zu ehemaligen SED- und Stasi-Kreisen hatte, wie die Tageszeitung Welt 2014 berichtete:

Vom 12. August bis 13. Oktober dieses Jahres war er (Ramelow) gemeinsam mit dem früheren Stasi-Offizier Matthias Schindler Geschäftsführer der Grundstücksgesellschaft Franz-Mehring-Platz 1 mbH in Berlin. Auch unter den Gesellschaftern des Unternehmens, dem das Verlagsgebäude des Parteiblatts „Neues Deutschland“ gehört, sind frühere Geheimdienstmitarbeiter von Erich Mielke.

Starck malt „Faschismus-Gespenst“ an die Wand

Während TT-Journalistin Stark Fakten rund um den Kommunisten Ramelow ignoriert, malt sie selbst in Art einer Endlosschleife wieder einmal das abgedroschene „Faschismus-Gespenst“ an die Wand:

Solange CDU und FDP die Linke in Deutschland mit der AfD und einen Bodo Ramelow mit Björn Höcke auf eine Stufe stellen, nehmen sie die Gefahr, die vom Wiedererstarken faschistischer Tendenzen ausgeht, nicht ernst genug.

Bodo Ramelow

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