Die Pangolin-Schuppentiere wurden jetzt von chinesischen Medizinern als mögliche Wirtstiere für die tödlichen Corona-Viren ausgemacht.

Foto: Masteraah / Wikimedia (PD)
Verdacht: Pangolin-Schuppentiere übertragen Corona-Virus

Immer neue wissenschaftliche Theorien werden im Zusammenhang mit dem Ursprung und der Verbreitung des Corona-Virus 2019-nCoV diskutiert. Aktuell geht eine Gruppe von medizinischen Forschern dem Hinweis nach, dass die in China aufgetretenen Corona-Viren ursprünglich den Körper von Pangolin-Schuppentiere befallen haben.

Bei den Pangolin handelt es sich eigentlich um streng geschützte Säugetiere, die aber immer wieder in der asiatischen und afrikanischen Küche als Leckerbissen landen und dann als Delikatesse zubereitet und verzehrt werden. Lebende Tiere, aber auch das Fleisch dieser geschützten Spezies, sollen bereits bis nach Europa und den USA gekommen sein, um als kulinarische Überraschung auf den Teller zu kommen.

Südchinesische Landwirtschaftsuniversität hat Pangolin im Visier

Medizinischen Forscher der südchinesischen Landwirtschaftsuniversität haben jedenfalls die Pangolin-Schuppentiere im Visier bei ihren Ursprungsanalysen zum Corona-Virus. Wie die chinesischen Forscher jetzt herausgefunden haben, gleichen die Corona-Viren in den untersuchten Schuppentieren zu 99 Prozent den aktuell in China bei Menschen diagnostizierten Corona-Viren 2019-nCoV. Andere Forscher gehen wiederum Vermutungen nach, dass Fledermäuse die Viren-Wirte bei dieser tödlichen Seuche sein könnten. 

Pangolin Schuppentiere

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