Anna von Treuenfels, FDP-Spitzenkandidatin zur Hamburger Bürgerschaftswahl, heult mit den Wölfen und dürfte an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Foto: FDP / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
FDP heult mit den Wölfen und riskiert den Wiedereinzug in die Bürgerschaft

Es scheiden sich die Geister daran, warum die FDP in den jüngsten Umfragen abstürzt. Das polit-mediale Establishment verortet die Ursachen in der Annahme der Wahl des Thüringer Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten, zu der ihm auch die rechte AfD verholfen hatte. Viele Bürger sehen aber im undemokratischen Machtspiel, in dem sich die FDP als Spielball der linken Parteien und der CDU darstellte und die Blöße gab, die eigentliche Ursache für die desaströsen Wahlumfragen. Denn wer braucht eine solche Partei, die namentlich für Freiheit einzutreten verspricht, aber gegenteilig handelt?

Gefallsucht bei Spitzenkandidatin

Von den Mainstream-Medien völlig irregeleitet stößt die Hamburger FDP noch nach. Spitzenkandidatin für die in zwei Wochen anstehenden Bürgerschaftswahlen ist Anna von Treuenfels. In einem Interview mit der Welt ereifert sie sich und erklärt:

Für die Hamburger FDP ist und bleibt die AfD ein politischer Gegner, mit dem wir keine Gemeinsamkeiten haben. Jetzt nicht und auch in Zukunft nicht.

Keine Gemeinsamkeiten in Wirtschaftsfragen? Keine Gemeinsamkeiten bei Rechtsstaatlichkeitsfragen? Keine Gemeinsamkeit in Sicherheitsfragen? In diesem Interview führt Treuenfels letztlich all ihre schönen Argumente ad absurdum, besonders: „Wir sind Demokraten und sprechen mit allen“ ist an Impertinenz nicht zu überbieten. Kein Wunder, wenn die Umfragen zur Hamburg-Wahl der FDP kaum noch Chancen lassen, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.

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