Wie eine Umfrage zeigt, belasten Rassismus- und Fremdenfeindlichkeitsvorwürfe die deutsche Polizei massiv.

Foto: Christoph Scholz / flickr (CC BY-SA 2.0)
Vorwürfe von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit als Belastung für die deutsche Polizei

Wie es aussieht, wenn die Grünen mit an der Regierung sitzen, zeigt sich derzeit in Hessen. Dort werden die Polizeibeamten mit einer völlig neuen Methode unter Druck gesetzt, die früher in Deutschland undenkbar gewesen wäre.

Fremdenfeindlichkeitsvorwürfe als Waffe gegen Polizei

Der Vorwurf von angeblicher Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wird inzwischen regelrecht als Waffe gegen die Polizisten benutzt. So sollen diese Vorwürfe fast jeden zweiten Polizisten in Hessen psychologisch belasten. Das hat eine Befragung ergeben, die von der hessischen Landesregierung in Auftrag gegeben wurde. Aus der Studie geht hervor, dass rund 44 Prozent der Befragten nach eigener Aussage der unbegründete Vorwurf belaste, fremdenfeindlich oder rassistisch zu sein.

Das ist auch kein Wunder, führt dieser Vorwurf doch überall in Deutschland zwangsläufig zu regelrechtem Psychoterror. Man muss um seinen Job und seine Wohnung fürchten und läuft obendrein Gefahr, Opfer einer linken Hetzkampagne im Internet zu werden. Hinzu kommen nervenaufreibende “klärende Gespräche” mit Vorgesetzten, vor denen man sich rechtfertigen muss.

Man kann daher davon ausgehen, dass diese 44 Prozent eher zu der Sorte gehören, die sich als Teil der linken Gesinnungsdiktatur begreifen und die gleichzeitig Angst haben, diese Gesinnungsdiktatur könnte sie unter Verdacht haben und ausgrenzen. Solche Ängste kennen Ostdeutsche noch aus der DDR. Laut der Umfrage ist übrigens nur das Überbringen von Todesnachrichten mit 58 Prozent eine noch größere psychische Belastung für die Beamten.

Umfragen mit Vorsicht genießen

Allerdings ist die Frage nicht ganz unberechtigt, ob und inwieweit die Umfrage eigentlich ernstzunehmen ist. Generell sind Umfragen mit Vorsicht zu genießen und bei dieser kommt noch hinzu, dass 66 Prozent der befragten Beamten, mit Blick auf die Migration nach Deutschland, angeblich der Aussage zugestimmt haben, Einwanderer machten Deutschland “bunter” oder “vielfältiger”. Und nur jeder vierte sei der Meinung, es bestehe die Gefahr, dass Deutschland ein islamisches Land werde. Das lässt einen zu dem Schluss kommen, dass diese 25 Prozent womöglich mutiger in ihrer Meinung sind als die übrigen 75 Prozent. Zumal es mehr als offensichtlich ist, dass sich viele Leute bei solch einer Befragung nicht unbedingt trauen, die Wahrheit zu sagen, welche sie als Beamten tagtäglich hautnahe erleben müssen. Schließlich besteht ja die Gefahr, Ärger wegen “Rassismus” zu bekommen und den Job zu verlieren.

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