Lauter geschenkte Einser für Flüchtlingskinder? Die FPÖ fordert Aufklärung (Symbolbild).

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Lehrer müssen Asylkindern gute Noten schenken – FPÖ fordert von ÖVP-Faßmann Aufklärung

Es war eine Doppelseite in der Ganzen Woche vom 22. Jänner dieses Jahres, die den Kärntner FPÖ-Chef Gernot Darmann auf die Palme brachte. In einer Neuen Mittelschule (NMS) sollen Flüchtlingskinder, die nicht einmal richtig Deutsch können, mit Einsern und Zweiern benotet worden sein. Dies deswegen, um den Anschein zu erwecken, dass sich Kinder von Asylwerbern gut integrieren würden. „Die Wahrheit ist, dass keiner unserer ausländischen Schüler gut ist. Die meisten haben nicht einmal Volksschul-Niveau und sprechen kaum Deutsch“, wird ein Lehrer zitiert.

Ein zwölfjähriger einheimischer Schüler wiederum fühlt sich benachteiligt. Er lerne fleißig, nehme auch Nachhilfestunden, bekomme aber in Deutsch nur einen Dreier, während sein Mitschüler, ein Flüchtlingskind, das nicht einmal ordentlich Deutsch könne, besser benotet werde.

FPÖ hat parlamentarische Anfrage eingebracht

Die Recherchen der Kärntner Bildungsdirektion in dieser Causa haben jedoch angeblich nichts Bestätigendes ergeben. Auch im Artikel der Ganzen Woche war der Name der Schule aus unverständlichen Gründen nicht genannt worden. Der freiheitliche Bildungssprecher Hermann Brückl fordert daher nun von Heinz Faßmann, dem zuständigen Bildungsminister von der ÖVP, Aufklärung und hat eine parlamentarische Anfrage dazu eingebracht. Brückl will wissen, um welche Schule es sich handelt und ob das Ministerium den Vorwürfen nachgegangen ist. Insgesamt hat Brückl 21 Fragen formuliert.

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