In Indonesien landen trotz Corona-Virus immer noch Fledermäuse in den Suppentöpfen.

Foto: Manuel Werner, Nürtingen (Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg) / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0-DE)
Fledermaus-Suppe kommt weiter auf den asiatischen Mittagstisch

Die asiatische Kochkunst lässt sich offensichtlich vom Corona-Virus nicht beeindrucken. Obwohl eine medizinische Indizienkette für das gefährliche Grippe-Virus auch auf die Fledermaus als „Wirtstier“ hinweist, kommt weiter Fledermaussuppe auf den Tisch. So wird etwa auf den exotischen Lebensmittelmärkten auf Indonesien weiterhin neben Ratten- und Schlangenfleisch auch Fledermausfleisch zum Verkauf angeboten.

Obwohl Sicherheits- und Gesundheitsbehörden die Anordnung erlassen haben, dass das Fleisch solcher Wildtiere nicht auf den Verkaufstisch kommen dürfe, machen die geschäftstüchtigen Händler munter weiter.

Vier Euro pro Kilogramm Fledermausfleisch auf Indonesien 

Um 60.000 Rupien, umgerechnet vier Euro wird das Kilogramm Fledermausfleisch etwa auf der indonesischen Insel Sulawesi verkauft. Am dortigen Fledermausfleischhandelsstand werden von einem Händler etwa 40 bis 60 Kilogramm dieser indonesischen Delikatesse an den Kunden gebracht.

Die gekauften Tiere landen zumeist im Suppentopf. Sie werden inklusive Kopf und Flügel mit Gewürzen und Kokosnussmilch gekocht und mit dieser Einlage auch verzehrt.

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