Die chinesische Zentralbank lässt gebrauchte Banknoten einziehen und desinfizieren, im Gegenzug werden frische Banknoten gedruckt und in Verkehr gebracht.

Foto: Shizhao / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.5)
Corona-Virus: Auch die chinesischen Geldscheine müssen in Quarantäne

Immer umfangreicher werden die Quarantäne-Maßnahmen in China gegen das sich ausbreitende Corona-Virus umgesetzt. Aktuell schicken die chinesischen Sicherheits- und Gesundheitsbehörden auch die Banknoten des Landes in Corona-Quarantäne. Alle gebrauchten Banknoten werden eingezogen, versiegelt und lagern mindestens sieben bis 14 Tage in gesicherten Geldspeichern, bis sie wieder in Umlauf gebracht werden können.

Bisher druckte die chinesische Zentralbank mehr als vier Milliarden Yuan, ungerechnet 530 Millionen Euro, komplett neu, um den Bedarf mit frischen Geldscheinen zu decken. Sämtliche Bankinstitute des Landes sind durch die Behörden angehalten, nur noch frisches Bargeld auszugeben.

Digitalgeld in China weiter im Vormarsch

Den Behörden und Konsumenten in China kommt der zunehmende Umstieg auf Digitalgeld entgegen. Viele Chinesen zahlen seit Jahren nur noch mit dem Smartphone ihre täglichen Rechnungen. Bereits 2017 ergab eine Meinungsbefragung unter Chinesen, dass drei Viertel von ihnen nicht mehr als 100 Yuan, umgerechnet 13 Euro monatlich, an Bargeld brauchen.

Chinesische Zentralbank

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