Auf diesem Bild soll der Vater des Mörders Tobias Rathjen zu sehen sein. Er kandidierte offenbar für die Grünen.

Foto: Bündnis 90/ Die Grünen Hanau
Vater des Hanau-Mörders war offenbar Grün-Kandidat

Was gab es nicht für einen Riesen-Aufschrei in den Medien, weil ein „Rechtsextremer“ – namentlich Tobias Rathjen – zehn Menschen im hessischen Hanau ermordet und sich dann selbst hingerichtet haben soll. Sofort wurde Hass der Rechtsextremen als Motiv genannt und der Partei Alternative für Deutschland (AfD) die Schuld in die Schuhe geschoben.

In Österreich wiederum hat sich die grüne Justizministerin Alma Zadic im Zuge einer Veranstaltung am 21. Februar im Innenministerium, bei der es um ein anderes Thema ging, nämlich um Opferschutz, zu einem Angriff gegen den Rechtsextremismus hinreißen lassen.

Vater offenbar auf Bild mit den Grünen zu sehen

Zadic sowie sämtliche Grüne (egal ob in der Bundesrepublik Deutschland oder Österreich) sollten lieber schweigen. Wie alternative Medien berichten, dürfte der Vater des Mörders namens Hans-Gerd Rathjen vor neun Jahren Kandidat von „Bündnis 90/Die Grünen Hanau“ für die Ortsbeiratswahl in Kesselstadt gewesen sein. Derzeit ist sogar noch der Artikel samt Bild bei den Grünen abrufbar.

Grünen wollten Spuren verwischen?

Andreas Unterberger schreibt auf seinem Blog sogar, dass die Grünen sofort versucht hätten, alle Spuren von Rathjen zu ihnen aus dem Internet zu entfernen: „Aber zu ihrem Pech ist das von Menschen, die ihnen vermutlich nicht sonderlich gut gesonnen sind, vorher noch schnell in einem Cache festgehalten worden (man muss nach unten scrollen, bis man das Photo der Kesselstadt-Kandidaten samt Namensnennung sieht)“, schreibt Unterberger.

Vater polizeibekannt

Medien berichten, das der 72-Jährige polizeibekannt gewesen  sei, unter anderem wegen übler Nachrede und Erpressung. Zudem soll ein früherer Freund von Tobias Rathjen berichtet haben, der Vater habe dem Sohn zu Schulzeiten verboten, Freundschaften zu Menschen mit Migrationshintergrund zu haben, heißt es in einem Bericht der Bild.

Wie auch immer. Wenngleich der Vater nicht für die Mordtat seines Sohnes zur Verantwortung gezogen werden kann, so erscheint die Optik für die Grünen mit ihrem Angriff gegen den Rechtsextremismus verfehlt.

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