Jeden Tag werden vermutlich tausende Kühe geschlachtet. Weil die Cobra ein aggressives Tier tötete, befassten die Grünen das Parlament mit dem Fall.

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Kuh von Cobra erschossen: Grüne zelebrieren mit Anfrage ihren Polizeihass

Für die Beobachter und beteiligten Personen war der Fall ganz klar: Eine Kuh, die geschlachtet hätte werden sollen, war im Dezember beim Verladen in Matrei am Brenner entkommen. Dabei überlief das Tier einen Mann und verletzte ihn. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Die Cobra stieß hinzu, weil die Beamten ohnehin gerade mit einem Polizeihubschrauber im Wipptal unterwegs waren. Die Tiroler Tageszeitung berichtete:

Als das Tier schließlich die Gleise verließ, wurde es von Cobra-Beamten erschossen. Die Kuh verhielt sich äußerst aggressiv und stellte eine Gefahr dar, so die Polizei. Der Landwirt konnte sie außerdem nicht mehr einfangen.

Tötung des Tieres war unausweichlich

Soweit alles nachvollziehbar. Nicht aber für die Grünen, die am 20. Dezember 2019 eine Anfrage an den Innenminister stellten. In der Beantwortung der insgesamt elf Fragen wird deutlich: Die Tötung des Tieres war unausweichlich.

Um was es den Grünen bei dieser parlamentarischen Anfrage wirklich ging, wird klar, wenn man den Inhalt der Fragestellungen kennt, die wohl darauf abzielten, der Polizei ein Fehlverhalten zu unterstellen. So wurde gefragt:

War die Möglichkeit einer Betäubung gegeben?

Antwort: Nein, da auf Grund des zu langen Anfahrtsweges die Beiziehung eines Tierarztes oder eines Jägers angesichts der bestehenden Gefährdungslage nicht in Betracht kam.

Wurden vor der Hinrichtung der Kuh Tierärzte verständigt?

Antwort: Es wurde nach dem Eintreffen der Einsatzbeamten des Einsatzkommando Cobra von Beamten der örtlich zuständigen Polizeiinspektion telefonisch ein Tierarzt kontaktiert. Dieser erklärte auf Grund der Schilderung der Gefahrenlage vor Ort und seiner diesbezüglichen Erfahrungen, dass ein Abschuss unumgänglich sei. Es konnte nicht sichergestellt werden, dass die Kuh nicht weitere Personen attackieren würde, da sich schon zahlreiche unbeteiligte Personen im örtlichen Nahebereich des Einsatzortes eingefunden hatten.

Grüne forschten nach Kosten und Munition

Weiters wurde zum Beispiel nach den Kosten des Einsatzes und nach der Art der Munition geforscht. Jeden Tag werden vermutlich tausende Kühe geschlachtet, aber die Grünen nahmen ausgerechnet diesen – von der Polizei sauber abgewickelten – Fall zum Anlass, ihren Hass gegen die Exekutivbeamten zu dokumentieren.

Kühe

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