Mit einer Petition startet die FPÖ ihre Initiative zur Abschaffung der unbeliebten GIS-Gebühren. An die 300 Euro könnte sich so künftig jeder Haushalt ersparen.

Foto: www.wegmitgis.at
FPÖ startet mit www.wegmitgis.at Onlinepetition zur Abschaffung der GIS-Gebühr

Die FPÖ hat heute, Montag,  bei einer Pressekonferenz ihre Initiative zur Abschaffung der GIS-Gebühren offiziell vorgestellt. Parteichef Norbert Hofer und Generalsekretär Michael Schnedlitz erläuterten dabei, wie man in den kommenden Monaten das Ende der ORF-Zwangsgebühr erreichen möchte.

Start mit Petition gegen GIS

Den Startschuss markiert das Lancieren einer Petition zur Abschaffung der GIS. Unter https://www.wegmitgis.at kann jeder Bürger unterschreiben. Damit will die FPÖ einen Schulterschluss mit der Bevölkerung tätigen, die von dem Ende der Zwangsgebühr vor allem finanziell entlastet werden soll.

300 Euro pro Haushalt sparen

Generell seien fast 300 Euro an GIS-Gebühren pro Haushalt schon lange nicht mehr argumentierbar oder gerechtfertigt, so Hofer. Vor allem dann nicht, wenn dieser Haushalt gar keinen ORF konsumiere.

FPÖ-Chef Hofer präsentierte auch einige Zahlen, die klar verdeutlichen, warum die GIS in dieser Form nicht mehr zu rechtfertigen sei: So habe sich der regelmäßige Fernsehkonsum des ORF durch die Seher in den letzten 30 Jahren von knapp 70 Prozent auf 48 Prozent reduziert. Aber nicht etwa, weil die Österreicher weniger fernsehen würden, sondern weil andere Sender und Programme attraktiver wurden.

ORF hat Marktanteil halbiert, kassiert aber mehr

Ebenso hat sich im Zeitraum von 1998 bis 2018 der Marktanteil halbiert, auf circa 30 Prozent. Die Werbeeinnahmen sind in diesem Zeitraum von 365 Millionen Euro auf 213 Millionen gesunken. Die GIS-Gebühr ist hingegen im selben Zeitraum um sagenhafte 37 (!) Prozent gestiegen. Diese Privilegien sind daher nicht mehr hinnehmbar.

Daher werden die FPÖ mit ihrer Informationskampagne diese schiefe Optik aufzeigen und gleichzeitig über Alternativen aufklären.

Weg mit den ORF-Zwangsgebühren – Jetzt unterschreiben!

Die Pressekonferenz zum nachsehen:

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