Greta Thunberg und ihre Truppe haben sich in Bezug auf die Teilnehmerzahlen der jüngsten Demonstration grob verschätzt.

Foto: ulricaloeb / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Klimabewegung “Fridays for Future” übertreibt Teilnehmerzahl auf das Dreifache

Vergangenen Freitag, kurz vor der Wahl, reiste die “Fridays for Future” Initiatorin Greta Thunberg nach Hamburg, um die Grünen zu unterstützen und bei einer Demonstration teilzunehmen. Die Veranstalter verkündeten, dass 60.000 Menschen auf der Demonstration protestiert hätten. Die Polizei spricht allerdings von maximal 20.000.

Thunberg reist zur Wahl persönlich an

Die Grünen haben am Sonntag in Hamburg bei den Bürgerschaftswahlen einen riesigen Erfolg gefeiert. Mit 24,2 Prozent konnten sie ihr Ergebnis im Vergleich zur letzten Wahl vor fünf Jahren fast verdoppeln. Nicht ganz unschuldig an dem Erfolg dürfte die “Fridays for Future” Bewegung sein. Die Bewegung wurde von dem schwedischen, unter einer geistigen Behinderung leidendem Kind Greta Thunberg gegründet. Der Gedanke der Bewegung ist, jeden Freitag die Schule zu schwänzen und stattdessen auf der Straße für mehr Klimaschutz zu protestieren. In Hamburg hat die Bewegung besonders viel Zulauf. Der parteipolitische Arm der Bewegung sind die Grünen. Daher reiste, wie wir berichteten, Thunberg persönlich zwei Tage vor der Wahl an, um ihre Grünen anzuspornen.

Wetter scheint den Demonstrationswillen zu brechen

Dass die Demos mehr als gut besucht sind, ist kein Geheimnis. Im Sommer, natürlich außerhalb der Schulferienzeit, waren bis zu 100.000 Menschen an den Kundgebungen beteiligt. Doch das kühle norddeutsche Wetter scheint auszureichen, damit die Kinder lieber zu Hause bei ihren Eltern im Warmen bleiben. Seit den Sommerferien und dem anschließenden Herbst kann die Bewegung zahlenmäßig nicht mehr an alte Zeiten anknüpfen. Dies darf natürlich nicht groß nach außen getragen werden. Zahlen zu schönen scheint bei den Organisatoren daher Pflicht zu sein.

Zahlen um das Dreifache geschönt

Doch die Zahlenspielerei hat am Freitag eine neue Stufe der Dreistigkeit angenommen. Wie der Spiegel berichtete, sprach die Polizei, die das Geschehnis am besten beurteilen kann, von maximal 20.000 Teilnehmern. Eine herbe Enttäuschung für die Aktivisten. Im November, beim letzten Besuch Gretas, waren noch 30.000 Menschen gekommen. Und damals stand keine Wahl kurz bevor. Umso erstaunlicher ist es, dass die Veranstalter von 60.000 Menschen sprechen. Auch Thunberg persönlich spricht auf ihrer Facebook -Seite von 60.000 Teilnehmern. Die Veranstalter dürften wohl langsam Sorge bekommen, wenn sie schon so dreist und offensichtlich ihre Teilnehmerzahlen schönen müssen.

Greta Thunberg

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