Die Zahl der Vergewaltigungen, Morde und Messerstechereien ist in NRW im vergangenen Jahr explodiert – trotzdem rühmt sich  Innenminister Reul (CDU) für den Rückgang der allgemeinen Kriminalität.

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30 Prozent der Tatverdächtigen sind Ausländer: Mehr Morde und Vergewaltigungen in NRW

Die Anzahl der Tötungsdelikte und Sexualstraftaten in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind im vergangenen Jahr dramatisch gestiegen. Die Polizeibehörden des Landes erfassten um fast acht Prozent mehr versuchte und erfolgreiche Tötungsdelikte, bei der Anzahl der Morde wird die grassierende Gewalt in NRW besonders deutlich: Hier haben die Morde und Mordversuche um gleich 9,3 Prozent zugenommen. So konnten 2018 noch 140 dieser Taten erfasst werden, in die Statistik flossen im letzten Jahr mit 153 Morden und Mordversuchen deutlich mehr Verbrechen ein. 5780 Mal wurde mit Messern zugestochen, 42 Menschen starben bei den zahlreichen Messerattacken.

Explosion bei Vergewaltigungen und Kinderpornographie

Auch bei den Vergewaltigungen und schweren sexuellen Nötigungen sieht es in NRW nicht viel besser aus: Insgesamt 2281 dieser Fälle wurden registriert, im Vorjahr waren es noch 6,7 Prozent weniger. Eine mögliche Erklärung hierfür haben die Macher der Statistik bereits parat: Der Anstieg bei den Sexualdelikten könnte auf ein Mehr an „Beziehungstaten“ zurückzuführen sein.

Immer häufiger werden auch Kinder Opfer von Sexualstraftaten: 2019 wurden um 15,8 Prozent mehr Fälle von Kindesmissbrauch erfasst, bei der Kinderpornographie stieg die Anzahl der erfassten Verbrechen sogar um 67,1 Prozent.

Auch Aufklärungsquote gesunken

Innenminister Herbert Reul (CDU) sieht die Statistik positiv: „NRW ist ein Stück sicherer geworden – und zwar messbar“, sagte der CDU-Politiker. Insgesamt ist die Kriminalität im bevölkerungsreichsten Bundesland nämlich – zumindest offiziell – zurückgegangen. Zwar sei die Aufklärungsquote mit 53,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken, aber immer noch die zweithöchste Erfolgsquote in der Geschichte des Landes. Der Anstieg der Fälle von Kindesmissbrauch sei vor allem durch die verstärkte Aufklärung zu erklären, findet Reul. Da mehr ermittelt werde, würden die Strafverfolgungsbehörden auch mehr Straftaten erfassen könnten.

Ausländer und Asylanten stark vertreten

Etwa 30 Prozent aller Tatverdächtigen sind keine deutschen Staatsbürger – damit sind die Migranten bei den Straftaten in Nordrhein-Westfalen, wenig überraschend, stark überrepräsentiert. In dem schwarz-gelb regierten Bundesland liegt der Anteil der ausländischen Staatsbürger bei gerade einmal 13,3 Prozent.

Noch sehr viel mehr Gewalttäter sind unter den „Flüchtlingen“ im Land zu finden: Obwohl die Gruppe der „Zuwanderer“ gerade einmal 2,5 Prozent der Einwohner Nordrhein-Westfalens stellen, liegt ihr Anteil an den Gewalttaten bei 12,7 Prozent. Da wundert es nicht, dass Innenminister Reul bereits obligatorisch vor „Rassismus“ warnte:

Wer diese Daten heranzieht, um gegen Ausländer zu hetzen, wer sie nutzt, um Hass und Vorurteile zu bestärken, sollte sich schämen.

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