Siemens bekommt einen 35-Prozent-Anteil an „Siemens Gas Turbine Technologies“ durch das russische Unternehmen Power Machines zurück.

Foto: Siemens Pressebild / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Wegen Russlandsanktionen: Power Machines verkauft Anteil an Siemens Gas Turbine Technologies

Der seit 2014 schwelende Konflikt um die Halbinsel Krim zwischen der Ukraine und Russland hat jetzt auch in der Schwerindustrie nachhaltige Folgen. Das russische Unternehmen Power Machines, im Eigentum des Stahlmagnaten Alexej Mordaschow stehend, hat den Verkauf seiner Anteile an „Siemens Gas Turbine Technologies“ bekanntgegeben.

Bisher hatte Power Machines 35 Prozent an diesem Joint Venture-Unternehmen mit der deutschen Siemens AG. Jetzt soll der gesamte Anteil an den Mehrheitseigentümer Siemens wiederverkauft werden.

US-EU-Sanktionsliste ist Argument für Power Machines

Argument für Power Machines ist die US-EU-Sanktionsliste. Dort war „Siemens Gas Turbine Technologies“ hinaufgekommen, weil es bei vier Siemens-Gasturbienen auf der russischen Halbinsel Krim beteiligt war, an der die Ukraine immer noch einen Anteil beansprucht.

Siemens hatte die Gasturbinen gar nicht direkt auf die Halbinsel Krim verkauft, sondern an die russische Firma Technopromexport. Diese lieferte sie dann gegen den Willen von Siemens auf die Krim. In weiterer Folge forderte Siemens die Beschlagnahmung der gelieferten Turbinen, was allerdings abgelehnt wurde.

Siemens Gasturbine

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