Auch diesmal waren wieder zahlreiche Wirte und Freunde der Tabakkultur auf der Demonstration.

Foto: zVg.
Hunderte Menschen demonstrierten auf Raucherdemo gegen neue Gesetzeslage

Gestern, am Dienstag, fand in Wien die dritte offizielle Raucherdemo der Aktivistenplattform „Room4Smoke“ statt. Trotz Coronavirus und Diffamierung durch die Medien, zog das überparteiliche Bündnis wieder zahlreiche Menschen auf die Straße.

Für die Wahlfreiheit

Mit dem neuen Nichtraucherschutzgesetz hat die schwarz-grüne Regierung die Existenzen zahlreicher Kleingastronomiebetriebe und Traditionscafés zerstört. Daher haben sich aus der Not einige Wirte zur Aktivistengruppe „Room4Smoke“ zusammengeschlossen. Sie sind für die Wahlfreiheit: Jeder Wirt soll selbst entscheiden dürfen, ob er einen Raucherbereich hat oder nicht. Bei den Demonstrationen marschierten immer wieder hunderte unzufriedener Bürger durch die Straßen Wiens, um auf die Folgen der neuen Gesetzeslage hinzuweisen. Gestern fand die bereits dritte Demonstration statt.

Veranstalter beweisen Ideenreichtum

Unzensuriert war auch diesmal vor Ort, um sich ein Lagebild zu verschaffen. Diesmal hat die Gruppe ihre Taktik geändert. In Form einer „Sternendemo“ veranstalteten sie vier Demonstrationen gleichzeitig, die alle von ihren Startpunkten bis zum Sitz des Bundespräsidenten zum Ballhausplatz marschierten. Dort vereinigten sich die vier kleinen Demonstrationen und zeigten mit rund 200 Demonstranten ihre Stärke. Bei den verschiedensten Redebeiträgen erzählten die Wirte, wie das Rauchverbot ihr Leben beeinflusst. Die Veranstalter haben bei der Umsetzung Ideenreichtum bewiesen – Symbolisch wurde ein Sarg auf die Bühne getragen und mit diesem „die Freiheit beerdigt“.

Das Ziel ist eine Volksabstimmung

Die aktuelle Regierung denkt natürlich nicht im Entferntesten daran, das Rauchverbot zu thematisieren. Daher haben die Aktivisten einen großen Plan: Sie wollen eine Volksabstimmung über das Rauchen erzwingen. Hierfür haben sie gleich zwei Volksbegehren gestartet. Eine für und eine gegen das Rauchverbot. So soll eine direkte Volksabstimmung simuliert werden. Auf Grund einer möglichen Mehrteilnahme an dem Volksbegehren gegen das Rauchverbot soll aufgezeigt werden, dass auch eine Volksabstimmung im Ergebnis offen sein könnte. Ein zweiter Vorteil ist, dass durch die zwei Volksbegehren mehr Menschen zum Mitmachen bewegt werden. Weiter Informationen zu den Volksbegehren finden sich unter www.smoke-abstimmung.at.

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