Während in der Amazon-Zentrale in Seattle, US-Bundesstaat Washington (im Bild ein Amazon-Geschäft in Seattle), der erste Coronavirus-Fall aufgetreten ist, versucht die US-Zentralbank Fed mit einer Zinssenkung die amerikanische Wirtschaft zu stabilisieren.

Foto: Sikander Iqbal / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Amazon-Firmensitz mit 50.000 Mitarbeitern von Coronavirus-Fall betroffen

Jetzt erfasst das Coronavirus auch die globale Wirtschaft in noch ungeahntem Ausmaß. Der Amazon-Firmensitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist durch die Erkrankung eines Mitarbeiters von der „Weltseuche“ betroffen. Der weltgrößte Onlinehändler hat allein in der Region Seattle einen Mitarbeiterstab von nicht weniger als 50.000 Personen unter Vertrag. Hinzu kommt, dass die Amazon-Büros und Auslieferungszentren über die gesamte Stadt Seattle verteilt sind.

Die Person, die mit dem Coronavirus befallen sein soll, soll nicht in einem Gebäude gearbeitet haben, dass zum Kern-Hauptquartier des Online-Handelsriesen gehört. Insgesamt hat sich das Gebiet rund um Seattle in den letzten Tagen zu einem der Hauptgebiete des Virus-Ausbruchs entwickelt.

US-Zentralbank Fed senkt den Leitzins wegen Coronavirus

Insgesamt könnte das Coronavirus für die Weltwirtschaft, insbesondere aber auch für die Handelsnation USA, nachhaltig negative Auswirkungen haben. Die US-Zentralbank Fed reagierte jetzt mit einer Leitzinssenkung. Wenn der weltweite Waren-, Dienstleistungs- und Personenverkehr durch Quarantänemaßnahmen über längere Zeiträume gestört wird, dann könnte dies zu massiven Einbrüchen in Handel und Produktion von Waren und Dienstleistungen führen. Dazu kommt die kurz- und mittelfristige Nichterreichbarkeit von Tourismusdestinationen.

Die Senkung des US-Leitzins um 0,5 Prozent soll einer massiven Stützung der US-Wirtschaft dienen. Dass diese so überraschend gekommen ist, verwundert aber selbst Wirtschafts- und Währungsexperten. Nach der Senkung liegt der amerikanische Leitzins nunmehr bei 1,0 bis 1,25 Prozent. Manche Experten befürchten durch die Senkung aber eher Panik an den Börsen, als eine Stabilisierung an Hand der realwirtschaftlichen Gegebenheiten.

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