Im Rathaus der südkoreanischen Stadt Deagu – einem Epizentrum der Krankheit im Land – sucht man verzweifelt nach Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung der tödlichen Coronavirus-Seuche.

Foto: Brücke-Osteuropa / Wikimedia (CC-Zero)
Südkorea: Bereits 6.248 Coronavirus-Fälle registriert

Südkorea steht im Zusammenhang mit dem Coronavirus im absoluten Krisenmodus. Aktuell sind nicht weniger als 6.248 Erkrankungsfälle durch die südkoreanischen Gesundheitsbehörden registriert worden. Und die Tendenz steigt, allein binnen eines Tages kam es zu 518 weiteren Erkrankungsfällen.

Und auch die Todfallstatistik durch das Coronavirus steigt in dem ostasiatischen Land besorgniserregend. Mittlerweile sind 42 Südkoreaner an der Seuchenerkrankung verstorben. Neben dem Virus-Ursprungsland China, ist kein weiteres Land so von der Corona-Welle erfasst worden, wie Südkorea.

Millionenstadt Daegu ist das südkoreanische Corona-Virus-Zentrum

Das südkoreanische Coronavirus-Zentrum ist die Millionenstadt Deagu. Von den mittlerweile 6.248 Fällen stammen allein mehr als 4.000 aus dieser Stadt und der umliegenden Region. Und interessant dabei ist, dass vor allem in den Reihen der Anhänger der christlichen Sekte „Shincheonji-Kirche Jesu“ das Corona-Virus stark verbreitet ist.

Hier sollen Verbindungen der Glaubensgemeinschaft nach China die Basis für die Einschleppung und Verbreitung der Krankheit sein. Japan entschied unterdessen, dass alle aus Südkorea ins Land einreisenden Personen obligatorisch unter ein vierzehntägiges Quarantäne-Regime gestellt werden sollen.

Deague

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