In Ihrer Brieftasche ist das Bargeld noch sicher, aber an der Börse brechen nun viele Aktien ein.

Foto: stevepb / pixabay.com
Der Dax-Schock am Morgen

Manche Händler sprechen schon von einem „schwarzen Montag“, denn der Ölpreis ist am Wochenende wegen eines Preiskriegs zwischen den Förderländern Saudi-Arabien und Russland um bis zu 30 Prozent eingebrochen. Hinzu kommt die schwache Konjunktur wegen der Corona-Angst. Die Folge ist Panik an den Aktienmärkten.

Dax mit größtem Verlust seit 18 Jahren

Der Deutsche Leitindex Dax lag im vorbörslichen Handel am Montagmorgen bei etwas über 10.600 Punkten, zirka 8 Prozent unter seinem Vortagesniveau vom Freitag. Bei Eröffnung lag der Kurs bei 10.692,29 Punkten (minus 7,36 Prozent). Das ist der größte Tagesverlust seit mehr als 18 Jahren.

„Spätestens am heutigen Montagmorgen sind die Finanzmärkte in den Panik-Modus gewechselt“, sagte Milan Cutkovic, Marktanalyst beim Brokerhaus AxiTrader laut Reuters. Ab 10.20 Uhr schien sich der Dax bei über 10.800 bis 10.900 Punkten gefangen zu haben, also immer noch ein Minus von mehr als 5 Prozent. Am Freitag hatte der Dax noch bei ohnehin schwachen 11.530 Punkten geschlossen (minus 3,4 Prozent zum Vortag). Dieser Verlust, gepaart mit dem Coronavirus und der neu ausbrechenden Asylkrise, dürfte ein guter Grund für viele Deutsche sein, Vorkehrungen wie das Anlegen von Vorräten zu treffen.

Geldbörse

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