Der linke US-Demokrat Bernie Sanders gibt sich gegenüber Joe Biden noch nicht geschlagen.

Foto: Lorie Shaull / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
US-Linksdemokrat Sanders hofft auf Vorwahlen am 17. März 2020

Obwohl der Favorit im Lager der US-Demokraten, Joe Biden, zuletzt fast alle Vorwahlen für die Präsidentschaftswahlen innerparteilich gewonnen hat, gibt sich Herausforderer Bernie Sanders noch nicht geschlagen. Der US-Linksdemokrat und eigentliche Sozialist Sanders setzt auf die nächste relevante Vorwahlrunde am 17. März 2020. Dort sind in den Staaten Ohio, Arizona, Florida und Illinois bei den US-Demokraten entscheidende Vorwahlrunden für die innerparteiliche Spitzenkandidatur.

Sanders hofft in diesen Ländern wiederum auf die Stimmen der weißen Linken und jungen Wählern, für die er seine sozialistischen Gesellschaftsideen nach mehr staatlichem Einfluss aufgeputzt hat.

Kann Sanders Biden noch auf die Plätze verweisen?

Ob Sanders Biden tatsächlich noch auf die Plätze verweisen kann, scheint aber fraglich. Einmal mehr wird sich Biden auf die politische Mitte bei den Demokraten stützen. Daneben wird er auch die farbige Arbeiter- und Mittelschicht, die gesellschaftspolitisch konservativ und in einer nicht geringen Zahl in evangelikalen Freikirchen organisiert ist, für sich motivieren. Für Biden spricht zudem innerparteilich, dass die Wahlen in den USA meistens in der weißen Mitte und Mitte-Rechts gewonnen werden.

Dies war etwa die Grundlage für den Wahlerfolg von Bill Clinton als US-Demokrat bei den Wahlen 1993 und 2001. Er konnte als konservativer Südstaaten-Demokrat und Gouverneur aus Arkansas auch bei republikanischen und konservativen Weißen in anderen Bundesstaaten punkten.

Bernie Sanders

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