ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz wird von Wirtschaftsvertretern massiv kritisiert.

Foto: EU2017EE Estonian Presidency / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Veranstaltungswirtschaft beschwert sich bei Kurz wegen Coronavirus-Maßnahmen

Massive Kritik übt die österreichische Veranstaltungswirtschaft an Sebastian Kurz (ÖVP) und den von ihm und der schwarz-grünen Bundesregierung erlassenen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Im Zentrum der Kritik steht der Erlass des Gesundheitsministeriums vom 11. März 2020 zur Eindämmung des Coronavirus. Laut Veranstaltungswirtschaft würde dieser ab sofort allen Veranstaltungen in ganz Österreich und damit der gesamten Branche schwer schaden.

Es würde laut Wirtschaftsvertretern sogar die Existenzgrundlage durch diese Maßnahmen entzogen. Und das würde eine Wertschöpfung von 8,9 Milliarden und 140.000 Arbeitsplätze gefährden.

Branche rechnet mit Konkursen ohne massive Hilfestellungen 

Die Branche fordert rasche Hilfe und rechnet mit Insolvenzen. So setzt man auf unmittelbar notwendige Maßnahmen zur Sicherung von Liquidität und Überbrückungsfinanzierungen für die betroffenen Unternehmen. Grund dafür ist die hohe Absagequote, der massive Rückgang von neuen Aufträgen sowie die nicht abzusehende Entwicklung in den kommenden Monaten. Man hofft daher auf die Aussetzung der Lohnnebenkosten und anderer Maßnahmen, um die Branche zu stabilisieren.

Sebastian Kurz

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