Wälzt Bildungsminister Heinz Faßmann Kosten für stornierte Schulveranstaltungen auf Eltern ab?

Foto: BKA/Andy Wenzel
Kein Kostenersatz für aufgrund der COVID-19-Krise abgesagte Schulveranstaltungen?

In der Nationalratssitzung von heute, Sonntag, wurde ein Vier-Milliarden-Hilfspaket von allen Parteien beschlossen. Jedoch kritisiert die Opposition, dass dieses Paket viel zu kurz greife. So wurden unter anderem auf Kleinstunternehmer nahezu vergessen. Auch Eltern werden im Regen stehen gelassen, wenn es darum geht, wer die Stornokosten für Schulveranstaltungen bezahlt. So schrieb Bundesminister Heinz Faßmann am 10. März an die Direktoren:

Gemäß den heute getätigten Vorgaben des Krisenstabes der  Bundesregierung empfehlen wir, Ausflüge, Reisen und
Schulveranstaltungen ab sofort bis auf Weiteres auszusetzen. Bitte nehmen Sie mit dem Reiseveranstalter – auch bezüglich möglicher Stornozahlungen – Kontakt auf.

Die FPÖ will das so nicht hinnehmen und hat deshalb in der heutigen Nationalratssitzungen folgenden Antrag eingebracht:

Der Bundesminister für Finanzen wird aufgefordert im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung sicherzustellen, dass Eltern und Lehrern für Aufwendungen, die ihnen aufgrund der Absage von Schulveranstaltungen infolge der COVID-19-Krise entstanden sind, vollständiger Kostenersatz gewährt wird .

Von ÖVP und Grünen wurde dieser Antrag abgelehnt.

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