In einer Tennishalle in Klagenfurt wird ein Lazarett für 120 Corona-Patienten geschaffen – während unzählige Hotelbetten samt Infrastruktur leerstehen.

Foto: Screenshot / Facebook / Poppernitsch
Hotels stehen leer, aber Corona-Fälle sollen auf Feldbetten in Tennishalle

Außerordentliche Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Diese könnten aber auch mit mehr Hirn und Mitgefühl erfolgen, meint jetzt der Kärntner Heeresbedienstete Johann Poppernitsch. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte er ein Foto einer Tennishalle mit Feldbetten und kritisiert, warum man Corona-Patienten nicht in einem der vielen leerstehenden Hotels unterbringt.

ICH MUSS DAS MAL LOS WERDEN!Wie einige von euch wissen bin ich beim Bundesheer. Hier lernt man auch,das man im…

Gepostet von Johann Poppernitsch am Mittwoch, 18. März 2020

Lazarett für 120 Corona-Patienten

Hunderte Hotels mit tausenden Betten in Kärnten stehen leer, und es gibt schon hunderte ehemalige Zivildiener, die sich freiwillig meldeten, um zu helfen. Doch die politisch Verantwortlichen gehen einen anderen Weg: Mit Feldbetten in einer Tennishalle in der Nähe des Landeskrankenhauses Klagenfurt wird ein Larzarett für 120 Corona-Patienten geschaffen.

„Ich verstehe das nicht“, schreibt Poppernitsch, „hier werden erkrankte Mitbürger wie die Ölsardinen auf Feldbetten in eine Tennishalle ohne sanitäre Anlagen und ohne irgendeiner Form von Privatsphäre gesteckt, gleichzeitig stehen Hotels leer“.

Beim Bundesheer würde man lernen, im Ernstfall die vorhandene Infrastruktur zu nutzen. Das heißt: „Wir stellen sicher nicht neben ein Hotel unsere Acht-Mann-Zelte auf, sondern nutzen die Infrastruktur des Gebäudes“, meint der erfahrene Heeresangehörige.

Screenshot / Facebook / Poppernitsch

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