Der Internationale Währungsfonds in Washington D.C. (IWF) will Venezuela im Zuge der Coronavirus-Krise keine Förderungen geben.

Foto: Carol M. Highsmith / wikimedia.org (PD-Highsmith)
Internationaler Währungsfonds verweigert Venezuela Corona-Nothilfe

Schlechte Nachrichten für Venezuela im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise. Staatspräsident Nicolás Maduro hatte mit seiner Regierung beim Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht weniger als fünf Milliarden US-Dollar aus dem Corona-Krisenfonds beantragt. Doch da macht ihm der IWF einen Strich durch die Rechnung.

Viele IWF-Mitgliedsstaaten erkennen das sozialistische Regime unter Maduro nicht mehr als rechtmäßige Regierung an. Deshalb wird auch der beantragte Notfallkredit an Caracas abgelehnt, da eine Prüfung unter diesen Umständen nicht vorgenommen werden kann.

Erst ganze 33 Coronavirus-Fälle

Venezuela hat mit Datum 19. März ganze 33 Coronavirus-Fälle. Das allein kann also nicht allein die Grundlage für dieses Ansuchen an den IWF sein. In Wahrheit steckt die Wirtschaft von Venezuela seit Jahren in der Krise. Millionen von Venezolanern sind wegen des Bürgerkriegs aus dem Land geflüchtet. Dazu kommen die Sanktionen der USA gegen Venezuela. Und das trifft vor allem die Erdölindustrie, die früher die zentrale Stütze des Wohlstands gewesen ist.

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