Rumäniens Ministerpräsident Ludovic Orban kündigt Höchststrafe von 15 Jahren bei Verstößen gegen Coronavirus-Gesetze an.

Foto: European People's Party / wikimedia.org (CC-BY-2.0)
Rumänien verhängt bis zu 15 Jahre Haft bei Verbreitung des Coronavirus

Drakonische Haftstrafen gibt es für die Verbreitung des Coronavirus in Rumänien. Jeder Bürger muss ab sofort mit einem Haftrahmen von drei bis 15 Jahren Haft in diesem EU-Staat rechnen, wenn er das Virus verbreitet und dadurch die Volksgesundheit schädigt. Bereits bei einfacher Missachtung der einschlägigen Anordnungen der rumänischen Regierung drohen drei Jahre Haft. Wird durch diesen Gesetzesverstoß das Virus auf eine andere Person übertragen, dann erhöht sich der Strafrahmen auf fünf Jahre Haft.

Und sogar mit bis zu 15 Jahren Haft muss ein Gesetzesbrecher rechnen, wenn die Weiterverbreitung des Virus den Tod eines anderen Menschen zur Folge hat. Regierungschef Ludovic Orban gibt sich kämpferisch und kündigt an, dass man es nicht hinnehmen werde, dass unverantwortliche Menschen frei herumlaufen.

Vier Millionen Auslands-Rumänen sollen in der Fremde bleiben

Während andere EU-Länder bemüht sind, ihre Staatsbürger in dieser Krisensituation heimzuholen, geht Rumänien einen anderen Weg. Die Regierung in Bukarest hat ihre Staatsbürger weltweit aufgerufen, in der Fremde zu bleiben und nicht nach Hause zurückzukehren. Traditionell fahren viele Rumänen über die Osterferien in ihre Heimat. Das soll nun laut Regierungswunsch nicht mehr stattfinden.

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