Eine Datenbank (Symbolbild) über Coronavirus-Infizierte soll auf einer Info-Seite des Gesundheitsministeriums für Dritte einsehbar gewesen sein.

Foto: DataZoomers / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Datenleck auf Informationsseite des Gesundheitsministeriums

Man schreibt Tag fünf des in Österreich ausgerufenen Coronavirus-Notstandes, und es liegen bereits die Nerven bei den politisch Verantwortlichen und Spitzenbeamten blank. Die Fehlerhäufigkeit bei der Krisenbekämpfung steigt von Tag zu Tag. Aktuell wurde von der Tageszeitung Der Standard eine mutmaßliche Datenpanne des Gesundheitsministeriums (BMSGPK) auf der Info-Seite zum Coronavirus aufgedeckt.

Details zu konkreten Fällen abrufbar

So soll die hinter der erst am 18. März offiziell freigeschalteten Info-Seite des BMSGPK eine Datenbank mit sensiblen Informationen für Dritte problemlos abrufbar gewesen sein. Dieses Daten-Leck soll auch konkrete Rückschlüsse auf Betroffene (Infizierte) zugelassen haben. Darin sollen unter anderem Details zu einzelnen Fällen ablesbar gewesen sein. Auszulesende Kategorien sollen das jeweilige Datum der Meldung, das Bundesland und den Bezirk enthalten haben. Dazu sollen weiterer Infos über Geschlecht und Alter einer Person ebenfalls zugänglich gewesen sein. Lediglich der tatsächliche Name des Betroffenen soll nicht über diesen Datensatz einsehbar gewesen sein.

Datenbank

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