Microsoft-Gründer Bill Gates warnte bereits 2015 davor, dass die Welt gegen hochansteckende, neue Viren kaum gerüstet ist.

Foto: Mueller/MSC / wikimedia.org (CC-BY-3.0-DE)
Bill Gates warnte schon 2015 vor hochansteckenden Krankheiten

Rund um das sich derzeit weltweit explosionsartig ausbreitende Coronavirus ranken sich viele Gerüchte und Mutmaßungen. Dass Microsoft-Gründer Bill Gates bereits 2015 vor solchen Krankheiten gewarnt hat, macht viele stutzig und neugierig zugleich. Anlässlich eines sogenannten TED-Talks gab der Visionär und Unternehmer sein Zukunftsszenario über die Gefahren, die auf die Menschheit zukommen werden, der Öffentlichkeit preis.

Gates damalige Überzeugung war, dass nicht etwa ein Atomkrieg und somit der Einsatz von Nuklearwaffen Millionen von Menschen letztlich töten werde, sondern hochansteckende Krankheiten, die den gesamten Erdball in Geiselhaft nehmen.

Mangelnde Investitionen ins Gesundheitssystem rächen sich

Gates nannte als eine der zentralen Ursachen für dieses dunkle Zukunftsszenario die mangelnden Investitionen ins Gesundheitssystem. So seien über Jahrzehnte viele Mittel in ein nukleares Abschreckungssystem weltweit investiert worden, aber gegen den Ausbruch von Epidemien und Pandemien hätten Regierungen weltweit nichts unternommen. Für Gates ist der aktuelle Ausbruch des Coronavirus ein globales Versagen des Weltgesundheitssystems.

Mangelnde epidemiologische Überwachung, fehlendes Gesundheitspersonal und eine antiquierte Fallberichterstattung hätten hier ideale Bedingungen für den Ausbruch dieser „Weltseuche“ gebracht. Auch hätte man aus den immer wiederkehrenden Ausbruchsszenarien im Zusammenhang mit dem Ebolavirus in Afrika nichts gelernt.

Bill Gates

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