Sebastian Kurz propagierte noch die Abholung von Speisen, die nur drei Tage später verboten wurde.

Foto: Screenshot / Twitter / Kurz
Große Verwirrung: Abholung von Speisen nun doch verboten

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schrieb am 17. März auf dem Kurznachrichtendienst Twitter:

…Alle Kunden können Ihr Essen abholen, allerdings nur, wenn sie das Geschäftslokal nicht betreten & am Übergabepunkt im Freien ein Meter Abstand gehalten wird. Lasst es euch schmecken!

Am 19. März war auf der Webseite des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) unter den „Aktuellen Maßnamen der Bundesregierung“ zu lesen:

Die Möglichkeit der Lieferung und Abholung von Speisen aus Gastronomiebetrieben bleibt unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen bestehen.

Einen Tag später, am 20. März, war dann doch wieder alles anders, wie auf der Homepage des BMLRT nachzulesen ist:

Die Möglichkeit der Lieferung von Speisen aus Gastronomiebetrieben bleibt unter Berücksichtigung der Sicherheitsmaßnahmen bestehen, ein (sic!) direkte Abholung ist nicht möglich.

Maßnahme für Menschen nicht nachvollziehbar

Da werden sich die Wirte, die gerade kurzfristig umgestellt haben, besonders freuen. Es passt in die vielen Ankündigungen der Bundesregierung, die dann doch nicht kommen und die Bevölkerung, aber vor allem die Gastrobetriebe weiter verunsichern.

Es ist für die Menschen auch schwer zu verstehen und nicht nachvollziehbar, warum sie nach wie vor in eine Trafik gehen, aber kein Essen aus dem Außenbereich (ohne Kontakt) abholen dürfen.

Screenshot / Twitter / Kurz

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